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Nahversorgung am Saseler Markt erhalten und stärken

Die Saseler Sozialdemokraten sprechen sich für den Erhalt und die Stärkung des Nahversorgungsstandortes Saseler Markt aus. Neben dem bereits beschlossenen Umbau des Saseler Marktes, der in diesem Jahr beginnen soll, gehören dazu auch konkrete Entwicklungsperspektiven für den Einzelhandel vor Ort.

Nach einem NDR-Beitrag vom 16. Juli, nach dem ALDI plant, einen neuen Discounter im Waldweg zwischen Sasel und Volksdorf anzusiedeln, gibt es Befürchtungen, dass der ALDI-Standort im Ortszentrum aufgegeben werden könnte.

„Diese Entwicklung sehen wir mit großer Sorge. Zum einen sehen wir Probleme für die kleineren Geschäfte am Standort Saseler Markt. ALDI ist einer der großen Frequenzbringer – wenn der Standort aufgegeben werden sollte, würden sehr wahrscheinlich weniger Leute die anderen Geschäfte am Saseler Markt besuchen. Zum anderen stellen sich mit dem in Rede stehenden neuen Standort am Waldweg viele Fragen“, so der Saseler SPD-Vorsitzende Martin Wettering.

Neben den möglichen negativen Auswirkungen auf den Standort Saseler Markt sieht die SPD Sasel vor allem verkehrliche Probleme mit einem Discounterstandort am Waldweg. Dazu zählen Anlieferverkehre ebenso wie eine weitere Verkehrszunahme. Befürchtet werden vor allem Beeinträchtigungen durch zusätzlichen Verkehr in den umliegenden Wohnstraßen mit allen Konflikt- und Gefahrenpotenzialen, die sich daraus ergeben können.

„Der Waldweg ist baurechtlich ein Mischgebiet und glänzt bereits mit einigen kleineren Gewerbebetrieben und Einzelhandel. Unserer Meinung nach passt ein großer Discounter an der Stelle aber nicht hin. Über Wohnungsbau kombiniert mit kleineren Gewerbeeinheiten kann man sicherlich reden. Das würde sich gut einfügen. Wir sollten stattdessen eher die Entwicklungspotenziale am Saseler Markt noch einmal ins Auge fassen und dort für eine Stärkung der ansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden sorgen“, so der SPD-Bezirksabgeordnete André Schneider.

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Aller Widrigkeiten zum Trotz: der Umbau des Saseler Marktes kommt

Die gute Nachricht vorab: Der Umbau des Saseler Marktes kommt, auch wenn vor kurzem wieder einmal alarmistische Fragen zum Stand des Umbaus des Marktes kursierten. Angekündigt war der Beginn des Umbaus erst für das Frühjahr, dann für den Herbst 2021 – nach Abschluss der Haushaltsberatungen in der Hamburgischen Bürgerschaft Anfang Juni ist nun klar: es kann noch in diesem Jahr losgehen, wenn die Ausschreibungen vom Bezirksamt zeitnah auf den Weg gebracht werden können.

Seit dem Abschluss der Planungsphase liegen die Umbaupläne fertig vor. Sie wurden der Öffentlichkeit vorgestellt und politisch von der Bezirksversammlung Wandsbek bestätigt. Dem vorausgegangen war ein langer und intensiver Planungsprozess unter Beteiligung von lokalen Akteuren, Vereinen, Institutionen, Politik und Öffentlichkeit.

Die Saseler Sozialdemokraten haben sich seit Beginn der ersten Umbauideen für den Umbau des Saseler Marktes eingesetzt. Unsere Abgeordneten in der Bezirksversammlung Wandsbek haben das Projekt Saseler Markt durch ihr Engagement in den Ausschüssen intensiv begleitet und durch ihre Beschlüsse umsetzungsreif in die Hände der Verwaltung gelegt. Wir haben uns gerade in den letzten Wochen nochmal intensiv durch direkte Gespräche mit den maßgeblichen Entscheidungsträgern in der Verwaltung für einen schnellen Umsetzungsbeginn stark gemacht. „Der Umbau des Marktplatzes hat für uns Top-Priorität“, betonen der Saseler SPD-Vorsitzende Martin Wettering und der Saseler Bezirksabgeordnete André Schneider.

Doch weshalb dauert es nun wieder länger: Der Doppelhaushalt 2021/2022 wurde coronabedingt erst Anfang Juni beschlossen, bis dahin konnte die Verwaltung keine Ausgaben tätigen, die den Regelbetrieb der Stadt nicht betreffen.

Wer die Berichterstattung der letzten Monate über die steigenden Preise der Baustoffwirtschaft verfolgt hat, konnte ahnen: Kostensteigerungen betreffen auch alle öffentlichen Bauprojekte. Naturgemäß muss es dann zu Neuberechnungen kommen – das betrifft die „Haushaltsunterlage Bau“ auf deren Grundlage erst eine öffentliche Ausschreibung vorgenommen werden kann. Nachforderungen des Bezirksamtes müssen bei der Fachbehörde angemeldet werden, die über diese Ausgaben entscheiden muss. Das bedeutet einen zusätzlichen Abstimmungsbedarf, der auch erst nach dem Haushaltsbeschluss der Bürgerschaft stattfinden kann.„Wir hätten uns eine aktivere Kommunikation von Seiten der Verwaltung gewünscht. Aber für Corona und die damit verbundenen Verzögerungen kann die Verwaltung nichts. Daher ist unbegründeter Alarmismus nicht angebracht. Zudem helfen uns jetzt zusätzliche Nachforderungen wie z. B. die nach einer öffentlichen Bemusterung von Pflastersteinen oder gar eine Begutachtung der zu pflanzenden Bäume nicht. Es muss, wie es bereits beschlossen wurde, in die Umsetzung gehen. Darauf haben alle Saselerinnen und Saseler einen Anspruch. Wir wünschen uns nichts mehr als eine zügige Umsetzung des so wichtigen Projekts“, erklären Wettering und Schneider.

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Digitaler Klönschnack auf Facebook-Live

Wir laden zum digitalen Klönschnack am Sonnabend, den 1. Mai um 15 Uhr auf www.facebook/spdsasel sehr herzlich ein!

Kommen Sie mit dem Bezirksabgeordneten André Schneider (Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek), unserem Regionalausschussmitglied Kerstin Steden-Vagt und dem SPD-Distriktsvorsitzenden Martin Wettering über kommunale Themen aus dem Stadtteil und Bezirk per Kommentar im Chat ins Gespräch. Fragen vorab gerne an: info@spd-sasel.de

André Schneider, MdBV
Kerstin Steden-Vagt (Stellv. SPD-Vorsitzende und Mitglied im Regionalausschuss Alstertal)
Martin Wettering, SPD-Distriktsvorsitzender
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BLICKPUNKT SASEL Nr. 10 ist da!

Die dritte BLICKPUNKT SASEL-Ausgabe des Jahres 2020 liegt vor. Sie können diese und auch alle Vorgängerausgaben bequem hier nachlesen. Die aktuelle Ausgabe finden Sie in diesen Tagen aber auch in Papierform in ihrem Briefkasten zuhause. Wir wünschen angeregte Lektüre.

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Vorstandswahlen der SPD Sasel

Nach der coronabedingten Verzögerung hat die SPD Sasel am 3. September einen neuen Distriktsvorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt.

Nach über 14 Jahren übergibt der Wandsbeker Bezirksabgeordnete André Schneider den Staffelstab an Martin Wettering der den Diststriktsvorsitz übernimmt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden von der Mitgliederversammlung Kerstin Steden-Vagt wieder- und Nicolai Rehbein neu gewählt. Als Kassiererin wurde Gudrun Wendt wiedergewählt.

Dem Vorstand gehören weiterhin 8 Beisitzerinnen und Beisitzer an.
Eckart Albrecht, Fabian Chamay, Angela Fürböter, Dirk Huenerbein, Günter Ploß, Britta Schiller, Andreas Thams und Winfried Wolf.
Als Revisoren wurden Gisela Jahncke und Benjamin Klooß bestätigt.

„Ich freue mich über die neue Aufgabe. Gerade das letzte halbe Jahr hat gezeigt, wie wichtig der Zusammenhalt in der Gesellschaft ist. Die SPD Sasel ist ein integraler Bestandteil des Stadtteils. Der Kontakt und Austausch zu den Menschen ist uns ein Anliegen, nur so bleibt Politik vor Ort erfahr- und begreifbar“, so der frisch gewählte Vorsitzende Martin Wettering.

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