„Für ein
friedliches Miteinander in unserem Sasel“
„In Hamburg leben Menschen unterschiedlicher Herkunft, eigenen Biografien,
individuellen Ansprüchen und Wünschen. Wir sind Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, Beamte und Unternehmer. Wir sind Männer und Frauen. Wir sind
Junge und Alte. Wir sind Kinder, Schülerinnen und Schüler oder Studierende.
Wir machen eine Lehre. Viele leben seit Generationen in Hamburg, manche kommen
aus anderen Teilen Deutschlands und der Welt. Wir sind Hamburg. Die
Lebensqualität Hamburgs wird davon bestimmt, inwieweit es gelingt über alle
unterschiedlichen Lebenslagen hinweg den Zusammenhalt zu stärken“
Aus dem Regierungsprogramm der Hamburger SPD zur Bürgerschaftswahl 2011
Die Stärke des Zusammenhalts unserer Gesellschaft misst sich daran, wie wir mit allen, besonders aber mit den schwächsten Teilen umgehen. Kinder und Jugendliche brauchen Geborgenheit und Sicherheit, insbesondere dann, wenn sie nicht mehr im eigenen familiären Umfeld aufwachsen können und daher in neuen Wohnformen leben sollen. Diese Tatsache diskutieren wir aktuell in unserem Stadtteil anhand eines geplanten Wohnprojektes im Heideknick, gegen das sich Widerstand gebildet hat.
Wir begrüßen es, dass Kindern und Jugendlichen in professionell begleiteten Wohnprojekten auch bei uns in Sasel neue Chancen für einen normalen Lebensalltag eröffnet werden und die Kinder und Jugendlichen dazu befähigt werden sollen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Als Saseler Nachbarn und engagierte Kommunalpolitiker unterstützen wir die Menschen, die sich für diese Kinder und Jugendlichen einsetzen. Wir wollen diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die auch seitens der Stadt Hamburg parteiübergreifend ausdrücklich gefördert wird, aktiv und konstruktiv begleiten.
Berechtigten Sorgen und Ängsten einiger Anlieger über die - auch für uns - außergewöhnliche Nachbarschaft nehmen wir ernst und suchen das vertrauensvolle Gespräch mit jedem Einzelnen vor Ort. Dabei setzen wir bei allen Beteiligten auf Offenheit und Fairness, so dass sich zwischen den vor Ort verantwortlichen Pädagogen und den Anliegern ein gesundes nachbarschaftliches Verhältnis entwickeln kann, das durch gegenseitiges Vertrauen und Achtung voreinander geprägt ist. Ängste und Vorurteile können nur durch Aufklärung und die Bereitschaft zum gegenseitigen Verständnis abgebaut werden. Wir selbst werden alles dafür tun, dass dieses Verständnis entstehen kann.
Ausgrenzungen und ausgrenzendem Protest treten wir entschlossen entgegen. Wir setzen auf eine Kultur des Dialogs und der Stärkung des sozialen Zusammenhaltes in Sasel und rufen alle Saselerinnen und Saseler auf, daran mitzuwirken und unsere neuen Mitbürger unvoreingenommen zu begrüßen.
Wir als Vorstand der SPD Sasel wollen mit gutem Beispiel vorangehen und bieten dem Träger an, die neuen Nachbarn im Heideknick nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten zu unterstützen.
Ihre SPD-Sasel






