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Pressearchiv

In unserem Pressearchiv finden Sie Pressemitteilungen und Meldungen der vergangenen Monate.


13.11.2011

Ehrenmal Sasel: Gedenkveranstaltung noch ohne neue Schale

Nach dem offenkundigen Diebstahl der bronzenen Feuerschale des Saseler Ehrenmales musste in diesem Jahr die Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag ohne die herkömmliche Feuerschale auskommen – eine neue Schale konnte leider noch nicht beschafft werden. Die Freiwillige Feuerwehr Sasel, Mitausrichter der Gedenkveranstaltung, behalf sich mit einer provisorischen Schale.

Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte bereits in der Sitzung nach der parlamentarischen Sommerpause den Beschluss aus dem Regionalausschuss Alstertal bestätigt, nach dem die Verwaltung klären sollte, ob und wie eine neue Schale für das Ehrenmal im Saseler Park wiederbeschafft und montiert werden kann.

Eine Antwort der Verwaltung ist nun für die nächste Sitzung des Regionalausschusses Alstertal am 17.11.2011 eingeplant – zu spät allerdings, um noch für die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr etwas erreichen zu können. „Offenbar ist da ein komplizierterer Klärungsprozess zwischen Kulturbehörde und Bezirksamt notwendig, der eine Lösung für dieses Jahr noch nicht möglich gemacht hat“, so der Saseler SPD-Vorsitzende und Bezirksabgeordnete André Schneider.

Unterdessen hat die Freiwillige Feuerwehr Sasel, die als Mitausrichter der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das sichere Entfachen der ewigen Flamme zuständig ist und die Ehrenwache stellt, eine provisorische Lösung mit einer kleineren Ersatzschale gefunden, die nach der Gedenkveranstaltung wieder abgebaut wird.

„Mein Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, die immer kreativ sind und schnell Lösungen finden, um die Dinge am Laufen zu halten“, freut sich Schneider. „So konnte die Veranstaltung doch noch ohne größere Änderungen des Ablaufes stattfinden. Für das nächste Jahr sollte aber aber das Ehrenmal wieder von einer neuen Schale geschmückt sein – aus Bronze muss die Schale vielleicht nicht sein, aber es handelt sich um ein Denkmal und das muss komplett wieder hergestellt sein“, erklärt Schneider.

Traditionell legte die SPD-Sasel neben dem Kranz am Ehrenmal auch am Gedenkstein an das ehemalige KZ-Sasel am Feldblumenweg ein Gesteck zur Erinnerung an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft nieder.

 

 

 


04.09.2011

Wo ist die bronzene Feuerschale vom Saseler Ehrenmal?

Offenbar ist es schon wieder passiert: Kupferdiebe streichen seit einiger Zeit durch die Stadt und treiben ihr kriminelles Unwesen. Nun hat es das Ehrenmal im Saseler Park getroffen. Die bronzene Feuerschale ist nicht mehr an Ort und Stelle, vermutlich wurde sie geraubt, eingeschmolzen und versilbert.

Aufgefallen war das Fehlen der Schale schon vor einigen Wochen. Man mutmaßte, ob sich vielleicht jemand ihrer in pflegerischer Absicht angenommen haben könnte, aber weder Bezirksamt noch Freiwillige Feuerwehr oder andere Institutionen aus dem Stadtteil konnten etwas zum Verbleib der Schale sagen. Die Freiwillige Feuerwehr hat inzwischen Anzeige erstattet, das Bezirksamt ist über den Verlust informiert.

"Nun muss geklärt werden, ob und wie man der historischen Schale noch habhaft werden kann, bzw. ob und wie man eine neue Schale für das Ehrenmal bekommt und wer letztlich die Kosten dafür trägt", so der Saseler SPD-Vorsitzende und Bezirksabgeordnete André Schneider.

Der nächste Volkstrauertag ist schon am 13. November – dann treffen sich die Saselerinnen und Saseler am Ehrenmal, um den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Freiwillige Feuerwehr entzündet traditionsgemäß das Ewige Feuer in der Schale und hält die Ehrenwache. In diesem Jahr könnte das ein wenig anders sein, sollte es bis dahin nicht gelingen, das Ehrenmal zu komplettieren.

Unterdessen hat der Regionalausschuss Alstertal am 1. September einen Antrag der SPD-Fraktion einstimmig angenommen, der das Bezirksamt bittet zu prüfen, welche Kosten für eine Wiederherstellung des Ehrenmales anzusetzen sind und ob auch anderes Material als Bronze für die Schale verwendet werden kann.


25.03.2010

Vorstandswahlen: SPD Sasel hat gewählt

Eintracht bei den Saseler Sozialdemokraten: Einstimmig wurde die Distriktsspitze im Amt bestätigt.

André Schneider (37), seit zwei Jahren Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek, wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung der Saseler SPD in seinem Amt als Distriktsvorsitzender bestätigt. Schneider ist seit 2006 Vorsitzender. Ebenfalls einstimmig als stellvertretender Distriktsvorsitzender wiedergewählt wurde der Immobilienmakler Peter Alexander (51). Die Distriktskasse führt weiterhin die Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt (56). Als weitere Beisitzer im Vorstand wurden wiedergewählt: Eckart Albrecht, Ben Klooß, Günter Ploß, Britta Schiller, Klaus Jahncke und Winfried Wolf. Neue Mitglieder sind Kerstin Steden-Vagt und Kurt-Peter Schütt.

Der frisch wiedergewählte Distriktsvorsitzende André Schneider wurde von den Saseler Sozialdemokraten zudem erneut einstimmig als Beisitzer für den SPD-Kreisvorstand Wandsbek nominiert. Der Deputierte der Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Joachim Seeler, wurde von der Mitgliederversammlung als Beisitzer im SPD-Landesvorstand vorgeschlagen. Über beide Personalvorschläge entscheiden jeweils noch die Kreis- und Landesparteitage im Mai und Juni.

Die Mitgliederstruktur des Distriktes Sasel ist erfreulich stabil. „Wir haben unseren Mitgliederbestand halten und sogar entgegen des allgeinen Trends verbessern können. Verstärkung können wir jederzeit gebrauchen und wir freuen uns über jeden, der sich aktiv poltisch vor Ort in der SPD einbringen möchte“, erklärt André Schneider.

Die SPD Sasel hat sich in den letzten Jahren immer wieder aktiv im Stadtteil eingebracht. Die beiden Saseler Bezirksabgeordneten Gudrun Wendt und André Schneider haben zusammen mit der SPD-Fraktion in der Bezirksversammlung dafür gesorgt, dass für die Neugestaltung des Saseler Marktes notwendige Planungsmittel in Höhe von 70.000 Euro bereitgestellt wurden. „Die Planungen müssen nun endlich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort angegangen werden. Die beabsichtigte Attraktivitätssteigerung am Markt ist wichtig für unseren Stadtteil. Die SPD Sasel wird den Planungsprozess deshalb aktiv begleiten“, so André Schneider.

 


30.03.2009

Planungsmittel für den Saseler Markt!

Im letzten Jahr wurde das Evaluationsgutachten über die Potenzial- und Entwicklungsperspektiven des Saseler Marktes vorgelegt.

Seitdem verfolgen die lokalen Akteure im Stadtteil das Ziel, den Umplanungsprozess im engen Dialog mit der Kommunalpolitik und der Verwaltung auf den Weg zu bringen.

Hierzu erklärt der Saseler SPD-Bezirksabgeordnete und Vorsitzende der SPD Sasel André Schneider: "Die im Evaluationsgutachten vorgelegten Maßnahmenvorschläge bieten zahlreiche Ansätze für eine baulich-nachhaltige Umgestaltung des Marktplatzbereiches, die zu einer stabilen Attraktivitätssteigerung führen werden. Es ist notwendig, nun endlich in die nächste Phase zu treten, und den Planungsprozess zu beginnen. Hierfür müssen die notwendigen Planungsmittel bereitgestellt werden".

Die SPD-Bezirksfraktion hat deshalb zur Sitzung der Bezirksversammlung am 2. April einen Antrag eingebracht, der das Bezirksamt auffordert, zügig die haushaltsmäßigen Voraussetzungen für die Bereitstellung von Planungsmitteln für die Umgestaltung und Aufwertung des Saseler Marktes zu schaffen, damit der Planungsprozess zeitnah begonnen werden kann.

"Wir wollen mit einem Signal aus der Kommunalpolitik in die nächste Sitzung des Runden Tisches Sasel am 8. April gehen. Die Bürgerinnen und Bürger verlangen dort konkrete Aussagen zum weiteren Planungsprozess - mit einem entsprechenden Beschluss der Bezirksversammlung wären wir einen großen Schritt weiter", so André Schneider.


04.09.2008

Teurer Schilderwald am Saseler Markt

Eine Neue Beschilderung am Saseler Markt soll das Parkverbot an Markttagen verdeutlichen. Der Bezirk hat rund 2.000 Euro für die neuen Schilder ausgegeben. Eine Kleine Anfrage des Saseler SPD-Bezirksabgeordneten André Schneider an das Bezirksamt Wandsbek hellt nun die Hintergründe auf.

Auf dem Saseler Markt wurden in den letzten Wochen mehr als zehn neue Hinweisschilder des Bezirksamtes aufgestellt, die u. a. darauf hinweisen, dass an Markttagen ein absolutes Halt- und Parkverbot auf der Wochenmarktfläche angeordnet ist und dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge kostenpflichtig abgeschleppt werden.

„Ich war sehr überrascht, als ich die vielen neuen Schilder am Marktplatz sah“, so André Schneider. „Aus städtebaulicher Sicht ist der neue Schilderwald für den Saseler Markt verheerend. Auch das Bezirksamt antwortet auf meine Anfrage, dass eigentlich eine sparsame Beschilderung aus städtebaulich-gestalterischer Sicht vorzuziehen sei“, so der Saseler SPD-Bezirksabgeordnete.

Begründet wird die Notwendigkeit der neuen Beschilderung nach einer Vereinheitlichung und Anpassung in Anlehnung an die Straßenverkehrsordnung sowie durch geänderte Zuständigkeiten im Bezirksamt.

„Diese Veränderungen und Anpassungen kosten den Steuerzahler mal eben rund 2.000 Euro, denn jedes Schild kostet je nach Größe und Beschriftung sowie den erforderlichen Pfosten bis zu 180,00 Euro. Das ist eine teure Vermehrung des Schilderwaldes. Ich persönlich halte so viele Schilder eigentlich für übertrieben“, kritisiert Schneider.

Noch etwas kam mit der Anfrage zu Tage: Falsches Parken auf der Marktfläche kann teuer werden: Die Abschleppkosten betragen 140,00 Euro – allerdings werden die Fahrzeuge in die nähere Umgebung abstellt und landen nicht im berüchtigten „Auto-Knast“.

 


10.04.08

Die Saseler SPD wählte den Bezirksabgeordneten André Schneider (35) erneut zum Vorsitzenden.

André Schneider, seit zwei Jahren Vorsitzender der Saseler SPD und seit dieser Legislaturperiode frisch gewähltes Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek, wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde der selbständige Unternehmensberater Peter Alexander (49). Die Distriktskasse führt nun die Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt (54). Als weitere Beisitzer im Vorstand wurden  gewählt: der Jusogruppenvorsitzende Fabian Albrecht, Eckart Albrecht, Ben Klooß, Günter Ploß, Britta Schiller, Klaus Jahncke, Winfried Wolf und Martin Wettering.

Die Saseler Sozialdemokraten nominierten André Schneider als Beisitzer für den SPD-Kreisvorstand Wandsbek. Knut Fleckenstein wurde von der Mitgliederversammlung für den SPD-Landesvorstand vorgeschlagen.

Die SPD Sasel wird gemeinsam mit den vor Ort aktiven Vereinen und Initiativen – und nicht zuletzt im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern – die Entwicklung des Stadtteils weiter vorantreiben. „Mit nunmehr zwei Abgeordneten in der Wandsbeker Bezirksversammlung können wir auf der kommunalen Ebene noch mehr bewirken. Wir sind gerne Ansprechpartner bei kommunalpolitischen Problemen und Fragen aller Art“, so André Schneider. Bürgernähe bleibt wichtigstes Anliegen der SPD Sasel. „Wir schotten uns nicht ab. Wichtig ist uns die konstruktive Mitarbeit beim Runden Tisch Sasel und der gute Kontakt zu den Vereinen und Institutionen vor Ort. Wir sind nah bei den Menschen. Wir werden auch weiterhin regelmäßig mit öffentlichen Veranstaltungen und Infoständen vor Ort präsent sein und freuen uns über die Mitarbeit interessierter Saseler bei uns“, erklärt Schneider.


 18.11.07

Gedenken zum Volkstrauertag

Am Volkstrauertag gedachten wieder zahlreiche Vertreter von Saseler Vereinen und Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger am Ehrenmal im Saseler Park den Opfern von Krieg und Gewalt. Für die SPD Sasel legten der Vorsitzende André Schneider und die Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt einen Kranz am Ehrenmal nieder. Pastor Thomas Jeutner hielt die Gedenkansprache und der Saseler Posaunenchor umrahmte die Gedenkstunde musikalisch. Traditionell legte die SPD Sasel auch ein Gesteck am Gedenkstein für das ehemalige KZ Sasel am Feldblumenweg nieder. "Das gemeinsame Gedenken am Volkstrauertag und der würdige Rahmen der Feierstunde im Park dokumentiert gelebte demokratische Kultur. Es ist wichtig, sich die Auswirkungen von Krieg und Gewalt immer wieder vor Augen zu halten", so André Schneider und Gudrun Wendt.


 25.10.07

Kommunales Forum und Runder Tisch - in Sasel bewegt sich wieder was

Die Gespräche gehen weiter: Auf Einladung der ARGE Sasel kamen am 24. Oktober Vertreter Saseler Vereine und Institutionen zu einem Vorbereitungsgespräch im neuen "Kommunalen Forum der ARGE Sasel" zusammen. Thema u.a.: Der von der Bezirksversammlung Wandsbek initiierte Runde Tisch für Sasel, der am 7. November erstmalig zusammenkommen wird, um über aktuelle Themen im Stadtteil und über die weitere Entwicklung Sasels zusammen mit der Kommunalpolitik und der Bezirksverwaltung zu diskutieren. Für die SPD nahmen der SPD-Distriktsvorsitzende und Kandidat für die Bezirksversammlung, André Schneider sowie die Saseler Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt und Ortsausschussmitglied Ben Klooß an dem Treffen teil. "Die Mitglieder der ARGE wollen gemeinsam versuchen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und in Abstimmung mit der Kommunalpolitik und der Verwaltung Verbesserungen für unseren Stadtteil auf den Weg zu bringen. Die SPD als Mitglied der ARGE begleitet diese Gespräche und wird auch eigene Akzente mit einbringen", so André Schneider. 
Mit dem jüngsten Beschluss der Bezirksversammlung, eine Evaluation der Saseler Angebote vorzunehmen, wird eine gute Grundlage für weitere Diskussionen geschaffen. Die SPD freut sich darüber, dass dieser Beschluss im Konsens getroffen werden konnte und ruft alle Saselerinnen und Saseler auf, sich entsprechend zu beteiligen.


14.09.07

Michael Naumann in Sasel

Download des Heimat-Echo-ArtikelsSPD-Spitzenkandidat Dr. Michael Naumann besuchte am 11. September unseren Stadtteil und informierte sich im Sasel-Haus über die Arbeit des Stadtteilkulturzentrums und führte Gespräche mit Vertretern von Vereinen und Institutionen. Im Anschluss machte Michael Naumann einen Rundgang über den Saseler Markt und besuchte u.a. die Kirchengemeinde Sasel.

Begleitet wurde Naumann vom Saseler SPD-Vorsitzenden André Schneider, dem Bürgerschaftsspitzenkandidaten für den Wahlkreis 13, Dr. Andreas Dressel, der SPD-Bezirksabgeordneten Gudrun Wendt sowie dem SPD-Kreisvorsitzenden Karl Schwinke. Lesen Sie hier den Artikel aus dem Heimat-Echo.


08.07.07

Christian Carstensen auf Sommertour in Sasel

Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hamburg-Nord / Alstertal, Christian Carstensen, unternahm auch in diesem Jahr wieder seine Sommertour durch den Wahlkreis. 

Am 13. Juli besuchte Christian Carstensen Einrichtungen und Institutionen in Sasel, so zum Beispiel den Deutschen Wetterdienst und die Kirchengemeinde Sasel. Aber auch die Kita im Saseler Park und der DRK-Seniorentreffpunkt standen auf dem Besuchsprogramm. Werner Lipka, Vorsitzender des Heimatvereins Unser-Sasel e. V. präsentierte dem Bundestagsabgeordneten sowie dem Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Andreas Dressel und dem Saseler SPD-Vorsitzenden André Schneider die im letzten Jahr eingeweihte Schubert-Linde-Gedenkstätte am Saseler Markt.

Vor der Schubert-Linde-Gedenkstätte am Saseler Markt

 

 

 

 

 

 

André Schneider, Christian Carstensen, Andreas Dressel und Werner Lipka (v.l.n.r.)


21.03.07

Glanzlichter der wachsenden Stadt:

In Sasel gehen die Lichter aus


In der City strahlen die Leuchttürme des CDU-Senats, doch in Sasel wird es zunehmend dunkler: Die Bücherhalle schließt zum 31. März und auch die Postfiliale wird endgültig nach Informationen der SPD Sasel zum 5. April 2007 dicht gemacht. Stehen nun zwei zentrale Saseler Gebäude leer?

Am 31. März ist es soweit. Dann schließt die Bücherhalle Sasel in der Kunaustraße endgültig ihre Pforten und eine lange traditionsreiche Geschichte des öffentlichen Bibliothekswesens im Stadtteil ist zu Ende. Nach einem immensen Aufbegehren der Bevölkerung, eines erfolgreichen Bürgerbegeherens sowie nach vielen Aktionen, Protestbriefen, Gesprächen und Demonstrationen der Parteien, Vereine und Institutionen sowie nicht zuletzt der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Sasel“ zieht die Saseler Bücherhalle aus und eröffnet am 12. April am neuen Standort im Heegbarg am AEZ die Bücherhalle Alstertal.

Kaum eine Woche nach der Bücherhallenschließung macht nun auch die Postfiliale am Marktplatz endgültig zum 5. April dicht. Die betroffenen Mitarbeiter wurden nach Informationen der SPD Sasel kurzfristig von der Deutschen Post AG über diese Unternehmensentscheidung informiert. Erste Planungen sahen bereits die Schließung der Filiale im September letzten Jahres vor. Es gelang der Post aber nicht, einen passenden Agenturpartner zu finden, der die Postdienstleistungen aus dem Stand hätte übernehmen können. Dies scheint nun nach monatelanger Suche gelungen zu sein.

Die Deutsche Post AG bestätigte inzwischen die Aufgabe der Filiale, kündigte aber gleichzeitig die Öffnung einer Postagentur in der ehemaligen Filiale am Saseler Markt an. Es sei ein Agenturpartner gefunden worden, der bereits Partner der Post ist und in den Räumlichkeiten am Saseler Markt neben seinem Hauptgeschäft auch Post- und Bankdienstleistungen anbieten werde. "Für Sasel ändere sich nichts, was das Angebot an Postdienstleistungen angeht", so die regionale Politikbeauftragte der Deutschen Post AG, Anja Renziehausen, auf Anfrage der SPD Sasel.

„Die Schließung der Bücherhalle und die Aufgabe der Postfiliale macht Betroffen. Es ist sehr zu begrüßen, dass Postdienstleistungen aber auch weiterhin in Sasel angeboten werden. Es ist wichtig, dass der für Sasel typische Branchenmix erhalten bleibt, sonst leidet die Attraktivität unseres Nahversorgungszentrums“, so der Saseler SPD-Vorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Ortsausschuss Alstertal André Schneider .

 

Beschluss des SPD Distriktsvorstandes Sasel

09.03.07

Der Distriktsvorstand Sasel begrüßt nach den für die Hamburger SPD sehr schwierigen Tagen und Wochen die nun einstimmigen Empfehlungen der Findungskommission für die Spitzenkandidatur um das Bürgermeisteramt und den Landesvorsitz.

Mit Michael Naumann ist ein erfahrener und kompetenter Politiker mit hoher Reputation gefunden worden, der in den Auseinandersetzungen der letzten Wochen nicht zwischen die Fronten geraten ist. Wir danken ihm für seine Bereitschaft für die Hamburger SPD anzutreten.

Wir danken Ingo Egloff für seine Bereitschaft zur Übernahme des Amtes des Landesvorsitzenden. Beiden Michael Naumann und Ingo Egloff sichern wir unsere Solidarität und Unterstützung zu.

Wir verurteilen den Diebstahl von Stimmzetteln aus dem Kurt-Schumacher-Haus und sind entsetzt über die skrupellose Beeinflussung eines Mitgliedervotums und den daraus entstandenen Folgen. Der daraufhin erfolgte geschlossene Rücktritt des gesamten Landesvorstandes war die richtige Konsequenz und die notwendige Übernahme der politischen Verantwortung in dieser schwierigen Ausnahmesituation.

Der Distriktsvorstand Sasel erwartet einen Bericht des Kreisvorsitzenden zur Lage der Partei sowie zur zukünftigen Zusammenarbeit im Landesvorstand zur Kreisdelegiertenversammlung und empfiehlt dem Kreisvorstand Wandsbek und der Kreisdelegiertenversammlung die uneingeschränkte Unterstützung von Michael Naumann und Ingo Egloff.


04.01.2007

Senat verkauft historisches Saseler Bücherhallengebäude


Der Senat hat der Bürgerschaft mitgeteilt, dass im Rahmen der Veräußerung des dritten Portfolios von Büro- und Gewerbeimmobilien der Freien und Hansestadt Hamburg und städtischer Gesellschaften im Rahmen des Projektes Immobilienmobilisierung (PRIMO) nun auch das Gebäude Kunaustraße 4 (Bücherhalle Sasel) an eine Immobilienfondgesellschaft verkauft worden ist.

Die SPD Sasel hatte im Vorwege gefordert, bei den Verkaufsverhandlungen Nutzungsauflagen für das denkmalwürdige ehemalige Saseler Schulgebäude im Kaufvertrag vorzusehen. Ein entsprechender Antrag der SPD im Ortsausschuss Alstertal wurde von der dortigen CDU-Mehrheit abgelehnt. Die Bezirksversammlung Wandsbek beschloss dann den erneut eingebrachten SPD-Antrag.

Der Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider: „Zuerst wird entschieden, die Bücherhalle dichtzumachen, dann wird die Immobilie verscherbelt und es bleibt unklar, wie das Gebäude zukünftig genutzt wird, wenn die Bücherhalle ausgezogen ist“, ärgert sich Schneider, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsausschuss Alstertal ist.

Für die SPD ist der Verkauf eine kurzsichtige Strategie, denn die Stadt gibt ohne Not die Möglichkeit auf, aktiv in die Stadtteilentwicklung durch geeignete Auswahl von Mietern und wünschenswerten Angeboten eingreifen zu können.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben über die Politik keinen Einfluss mehr darauf, ob das Gebäude für soziale, kulturelle oder gastronomische Zwecke genutzt werden kann und damit öffentlich zugänglich bleibt. Eine Steuerung entfällt. Nach Auskunft der Finanzbehörde auf den Beschluss der Bezirksversammlung sollen alle Objekte des veräußerten Immobilienpakets zumindest in den nächsten zehn Jahren nicht als Spielhalle oder Sexshop genutzt werden können – ein schwacher Trost“, so André Schneider.


16.11.2006

Kein Scherz: Plötzlich entdeckt die CDU Sasel

Debattenantrag der Christdemokraten in der Bezirksversammlung Wandsbek sorgt für Verwunderung im Stadtteil

Plötzlich fordert die CDU einen „Runden Tisch“, um Probleme wie Bücherhallen- und Schulschließungen sowie fehlende Einrichtungen für Jugendliche zu diskutieren. Die CDU stellt in einem Debattenantrag für die Bezirksversammlung u .a. fest: „Ohne das Engagement der Saseler selbst wird es keine zukunftsfähige Lösung geben. Ziel muss es sein, Saseler dafür zu gewinnen, bei der Gestaltung der Zukunft selbst mitzuarbeiten“.

Fast scheint es, dass es der CDU bisher nicht aufgefallen ist, dass in den letzten zwei Jahren sehr viele Saseler aktiv geworden sind, wenn es darum ging sich gegen den Ausbau der Stadtbahnstraße zu stellen oder gegen die Schließung der Bücherhalle auf die Straße zu gehen. Da ging es bereits um die Gestaltung der Zukunft. Die Saseler Vereine und Institutionen zogen gegen die CDU-Politik an einem Strang und hätten sich bereits damals mehr Aufmerksamkeit der CDU-Politiker gewünscht. Zwei erfolgreiche Bürgerbegehren haben gezeigt, dass die Zukunftsvorstellungen der Saseler auf dem Tisch liegen: Sasel soll lebenswert und die gewachsene Infrastruktur soll erhalten bleiben.

Die SPD Sasel unterstützt die Forderung nach einem Runden Tisch für Sasel. „Es muss aber klar sein, dass so ein runder Tisch nicht ferngesteuert aus dem Bezirksamt und unter steuerndem Einfluss der CDU-Mehrheitsfraktion auf die Beine gestellt wird. Es darf kein pseudodemokratisches Gebilde entstehen, das die bereits vielfach geäußerten Saseler Interessen nicht berücksichtigt“, kommentieren die Saseler SPD-Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt und der Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider den CDU-Antrag. "Der Antrag riecht stark nach Wahlkampfgetöse und schlechtem Gewissen. Die CDU will erkennbar die offene Flanke ihrer misslungenen Stadtteilpolitik schließen" so die beiden SPD-Kommunalpolitiker.

Die SPD Sasel fordert daher, dass neben Vertretern aus dem Bezirksamt und der Bezirksversammlung vor allem Vertreter der in der Arge Sasel zusammengeschlossenen Vereine und Institutionen sowie der Parteien vertreten sein müssen. „So ein Runder Tisch muss alle Gruppierungen berücksichtigen und darf niemanden ausschließen. Ansonsten macht so ein Gremium keinen Sinn“, erklären Wendt und Schneider.


04.11.2006

Kreisdelegiertenversammlung der SPD Wandsbek beschließt einstimmig einen Antrag der SPD Sasel gegen weitere Schließungen von Bücherhallen in den Stadtteilen

Die Kreisdelegiertenversammlung der SPD Wandsbek hat heute einstimmig einen Antrag der SPD Sasel beschlossen, der sich für den Erhalt der Bücherhallen in den Stadtteilen einsetzt und sich an den SPD-Landesparteitag richtet. Der Antragstext lautet wie folgt:

"Die SPD Hamburg spricht sich für eine Verbesserung der Finanzausstattung der Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen (HÖB) aus. Die Stiftung muss durch die Zuwendungen von Seiten der Stadt aus dem Kulturetat so unterstützt werden, dass weitere Schließungen von Stadtteilbibliotheken alleine aus Kostengründen vermieden werden. Die SPD Bürgerschaftsfraktion soll sich bei aktuellen und zukünftigen Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass statt weiterer Zuwendungskürzungen eine auskömmliche Finanzausstattung der Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen gewährleistet bleibt.

Begründung: Trotz guter Nutzungen, erkennbar durch gleich bleibend hohe oder gar steigende Ausleihzahlen, musste die Stiftung aus Gründen der Konsolidierung in vielen Hamburger Stadtteilen ihre Bücherhallen schließen oder Standorte zusammenlegen. Den Bücherhallen in den Stadtteilen kommt eine wichtige Aufgabe in soziokulturellen und bildungspolitischen Zusammenhängen zu, sie haben eine entscheidende Funktion als Ort des kulturellen und sozialen Austausches. Die Bücherhallen sind die ersten Anlaufpunkte für eine kostengünstige und stets aktuelle Versorgung der Bevölkerung mit Literatur, Sachbüchern und sonstigen Medien. Die Bücherhallen sind in den jeweiligen Stadtteilen mit den Trägern aus der Kultur-, Jugend- und Seniorenarbeit vernetzt und tragen somit zu einer sozialen Festigung vor Ort bei. Dies gilt nicht nur in den sozial benachteiligten Stadtteilen, wo die HÖB oftmals der einzige kulturelle Anlaufpunkt ist. Auch in den sog. bessergestellten Stadtteilen leisten die Zweigstellen der HÖB einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen, zur Möglichkeit sich auszutauschen und am literarischen Leben teilzuhaben. Dies gilt insbesondere für sozial schwächer gestellte und aufgrund von Alter oder Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkte Bürger. Es muss erklärter Wille der Stadt, der Bürgerinnen und Bürger sein, dass diese einmalige Kultureinrichtung einer besonderen Förderung bedarf.

Die Hamburger SPD erkennt mit ihrer Forderung nach einer auskömmlichen Finanzausstattung der HÖB den Willen der Stiftung an, durch gutes Management und der Leistungs- und Opferbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, gelungener Standortwahl für die Zentralbibliothek am Hühnerposten sowie einer hervorragenden Medienausstattung für die Stadtteile zu einer stetigen Qualitätssteigerung des HÖB-Angebotes sowie zur Konsolidierung des Hamburgischen Haushaltes beigetragen zu haben. Weitere Schließungen von Bücherhallen in den Stadtteilen oder Zusammenlegungen an Standorten, die Nutzerinnen und Nutzer räumlich und sozial ausschließen, sollen aber nicht mehr vorgenommen werden.

Ziel einer verantwortungsvollen Politik muss daher auch vor dem Hintergrund der erkannten Probleme im Bildungsbereich sein, dass die HÖB durch auskömmliche Finanzierung nicht mehr zu Standortschließungen und –Zusammenlegungen gezwungen wird."


27.06.2006

Bücherhalle Sasel:
CDU-Abgeordneter offenbar ahnungslos?!

Die Frage eines Saseler Bürgers auf der Homepage „www.abgeordnetenwatch.de“ fördert die erstaunliche Unwissenheit des CDU-Abgeordneten Marino Freistedt aus dem Alstertal zu Tage.
Das Internetportal abgeordnetenwatch.de vom Verein Mehr Demokratie e. V. bietet jedem Hamburger Bürger die Möglichkeit, die Abgeordneten aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung zu politischen Themen zu befragen. Diese Möglichkeit machte sich auch Andreas S. zu Nutze und fragte den CDU-Abgeordneten Marino Freistedt als Wahlkreisabgeordneten für das Alstertal und die Walddörfer nach seiner Meinung zur Schließung der Bücherhalle Sasel. Die Antwort ist trotz ihrer Schlichtheit entlarvend, findet die SPD Sasel.

So stellt der Abgeordnete, nach Selbstauskunft Pädagoge, überraschend fest, dass die räumliche Ausstattung der Bücherhalle nicht mehr den Anforderungen einer modernen Bücherhalle entspräche und unbedingt über IT-Ausstattung verfügen solle.
„Der CDU-Abgeordnete Freistedt weiß offenbar nicht, wovon er redet und ist vollkommen ahnungslos über die Situation der Bücherhalle Sasel. Herr Freistedt war wohl noch nie selbst in der Bücherhalle, sonst würde er wissen, dass die Räumlichkeiten der Bücherhalle vollkommen in Ordnung sind sowie über eine moderne IT-Ausstattung verfügen“, wundert sich André Schneider, Vorsitzender der SPD Sasel.

Des Weiteren spricht Herr Freistedt in seiner Antwort von einem Neubau einer Bücherhalle am Alstertal-Einkaufs-Zentrum. „Von einem Neubau ist uns nichts bekannt“, so André Schneider, der auch Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Ortsausschuss Alstertal ist. „Die neue Bücherhalle am AEZ zieht in ein bereits seit längerem bestehendes Büro- und Geschäftsgebäude am Rande des Parkplatzes Ost. Baulich wird das ganze nur durch ein neues Café aufgewertet, das gegenüber dem neuen AEZ-Haupteingang vor der Parkpalette gebaut wird“.

Der CDU-Abgeordnete versteigt sich sogar zu der Behauptung, die Bücherhalle Sasel müsse kostenträchtig renoviert werden. „Keiner weiß, wo er diese Behauptung her hat, denn zutreffend ist sie nicht. Die Räumlichkeiten in Sasel sind noch vollkommen in Ordnung, auch das hätte Herr Freistedt wissen können, wenn er sich die Mühe gemacht hätte, die Bücherhalle selbst in Augenschein zu nehmen“, kritisiert Schneider.

„Es stimmt schon nachdenklich, wenn Abgeordnete wie Herr Freistedt, die sich als Wahlkreisabgeordnete empfinden und offenkundig nur mit Halbwissen ausgerüstet sind, über die Zukunft der für Sasel so wichtigen Bücherhalle entscheiden dürfen“, so Schneider weiter.


25.06.2006

Was passiert mit der Bücherhalle Sasel?
SPD fragt nach Eigentümern und beabsichtigter Nutzung

Nach dem Beschluss der Zusammenlegung der beiden Bücherhallenstandorte Sasel und Poppenbüttel an einem gemeinsamen Standort am AEZ wird in der Saseler Bevölkerung darüber gerätselt, welche neue Nutzung des alten, vom Denkmalschutzamt als denkmalwürdig eingestuften ehemaligen Schulgebäude in der Kunaustraße vorgesehen ist. Der Senat kündigte unlängst an, durch den Verkauf  städtischer Immobilien den Haushalt der Stadt zu konsolidieren. Auf der Immobilienangebotsliste stand bisher auch das alte Saseler Schulgebäude in der Kunaustraße. Die SPD-Ortsausschussfraktion Alstertal hat nun eine Schriftliche Anfrage an die Verwaltung zur Zukunft des Gebäudes gestellt.

„Die ältesten Gebäudeteile stammen aus dem Jahr 1893, ergänzt durch Anbauten aus den Jahren 1922 und 1927. Der Gebäudekomplex wurde bisher verwaltet durch die städtische Sprinkenhof AG. Keiner weiß genau, was nach dem Auszug der Bücherhalle mit dem für Sasel prägenden Gebäude passieren soll“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende André Schneider.

Die SPD-Fraktion spricht sich für den Erhalt des Gebäudes aus. „Das Gebäude hat Geschichte und darf daher nicht sang und klanglos verschwinden. Viel wird davon abhängen, wer neuer Eigentümer des denkmalwürdigen Gebäudekomplexes ist und welche Nutzungen dieser Eigentümer für die einzelnen Räumlichkeiten vorgesehen hat. Sollte im schlimmsten Fall ein charakterverändernder Umbau oder gar der Abriss geplant sein, so muss das Denkmalschutzamt umgehend ein Unterschutzstellungsverfahren einleiten und das Gebäude unter Denkmalschutz stellen“, erklärt André Schneider.

Aus Sicht der SPD-Fraktion wäre auch weiterhin eine öffentliche Nutzung der bisherigen Bücherhallenräume wünschenswert. „Das alte Schulgebäude bietet hervorragende räumliche Nutzungsmöglichkeiten. Eine Mischnutzung des Gebäudekomplexes wie bisher wäre von Vorteil. Hier könnte quasi ein zweites Stadtteilkulturzentrum entstehen. Auch ein gastronomisches Angebot oder Dienstleistungen sozialer Einrichtungen sind dort ohne weiteres möglich. Sie würden den Ortskern weiter beleben. Am liebsten wäre es uns, wenn die Bücherhalle gar nicht ausziehen müsste“, so Schneider weiter.


26.04.2006

Entsetzen in Sasel: Postfiliale soll Ende des Jahres schließen

Im "Hamburger Abendblatt" vom 25. April wurde unter der Überschrift "Vier Postfilialen dicht" berichtet, dass die Deutsche Post AG beabsichtigt, bis zum Ende diesen Jahres u.a. auch die Postfiliale am Saseler Markt schließen zu wollen. Begründung: Zuwenig Kunden. Als Ersatz für die Post sollen Einzelhändler vor Ort gefunden werden, welche die Dienstleistungen der Post als Agenturpartner übernehmen sollen.

Die Absichten der Deutschen Post AG stoßen bei der SPD Sasel auf Ablehnung: "Das ist ein neuerlicher Schlag für uns Saseler. Neben dem nicht gewollten Ausbau der Stadtbahnstraße, dem Weggang der Bücherhalle sollen wir nun auch noch unsere Post am Saseler Markt verlieren", äußert sich entsetzt der Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider.

Die Postfiliale am Saseler Markt ist aus Sicht der Sozialdemokraten überaus gut frequentiert. Die Ausrede der Deutschen Post AG, die Schließungsabsichten fußten auf zu niedrigen Kundenströmen, lassen sie nicht gelten: "Hier soll offensichtlich zu Lasten der Saseler Bevölkerung das ehemalige Staatsunternehmen Deutsche Post unter allen Umständen börsenfähig gemacht werden. Es kann doch nicht angehen, dass im schlimmsten Falle, falls sich kein Einzelhändler in Sasel bereit erklären sollte eine Postagentur zu eröffnen, die Menschen ganz nach Poppenbüttel zur Post geschickt werden", kritisiert Schneider.

Die SPD Sasel fordert, dass die bisherigen Postdienstleistungen im vollen Umfange vorgehalten bleiben. "Gerade ältere Menschen sind darauf angewiesen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Postdienstleistungen vor Ort in Sasel bleiben!", so Schneider weiter.

Die Schließungsabsichten stießen bereits im Ortsausschuss Alstertal auf Ablehnung bei allen Fraktionen. Die regionale Politikbeauftragte der Deutschen Post AG wird zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Allgemeine Angelegenheiten eingeladen, um über den aktuellen Sachstand zu informieren.


16.03.2006

Stadtbahnstraße: Die Bäume sind gefällt!

Was seit einigen Wochen befürchtet wurde, traf heute ein: Die Bäume an der Stadtbahnstraße wurden gefällt. Damit ist der Baubeginn für die zusätzliche Spur eingeleitet, gegen den sich die Saseler Bevölkerung mit Hilfe eines erfolgreichen Bürgerbegehrens wehren wollte. Dazu der Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider: "Es ist ein Skandal, dass sich Senat, Senator und die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt gegen den erklärten Willen der Saseler Bevölkerung mit der Fällung der Bäume Tatsachen geschaffen haben. Der Ausbau der Stadtbahnstraße soll offenbar konsequent durchgezogen werden. Diese Politik nach Gutsherrenart wird dem Senat nicht gut bekommen". 


04.02.2006

SPD Sasel begrüßt Beschlüsse der Bezirksversammlung Wandsbek


Bezirksversammlung Wandsbek schließt sich den Saseler Bürgerbegehren gegen den Ausbau der Stadtbahnstraße und für den Erhalt der Bücherhalle Sasel an. Saseler Sozialdemokraten fordern klares Bekenntnis des Senats gegen den Ausbau des Ring 3 und der Stadtbahnstraße in Sasel.

Die Bezirksversammlung Wandsbek sich hat den beiden erfolgreichen Bürgerbegehren gegen den Ausbau der Stadtbahnstraße einstimmig und gegen die Schließung der Bücherhalle Sasel einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion angeschlossen.

Die SPD Sasel begrüßt die Beschlüsse der Bezirksversammlung und dankt der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes Sasel“ für ihren erfolgreichen Einsatz. Der Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider: „Die beiden erfolgreichen Bürgerbegehren mit über 18.000 Unterschriften zeigen deutlich, dass die Menschen die familienfeindliche Politik des CDU-Senats ablehnen. Die SPD steht an der Seite der Menschen in Sasel und fordert seit langem die Pläne für einen Ausbau des Ring 3 in Sasel und somit auch den Ausbau der Stadtbahnstraße ad acta zu legen und die Schließung der Bücherhalle Sasel zurückzunehmen. Wir werden die Bürgerinitiative weiterhin unterstützen und kämpfen weiter. Das ist unser Beitrag für eine menschliche Metropole“.  

Die SPD Sasel sieht nun den Senat und die verantwortlichen Senatoren sowie den Ersten Bürgermeister am Zuge. „Ein Senator kann viel versprechen, gemessen wird er an seinen Taten. Daher fordern wir Senator Dr. Freytag auf, die Ausbaupläne für die Stadtbahnstraße zurückzunehmen. Die Kultursenatorin Frau von Welck fordern wir auf, von den Zusammenlegungsplänen der Bücherhallen Sasel und Poppenbüttel am Alstertal Einkaufszentrum Abstand zu nehmen und die Wünsche der Saseler Bevölkerung zu berücksichtigen und die Bücherhalle vor Ort in Sasel zu belassen. 18.000 Unterschriften sind auch Wählerstimmen, das sollte Bürgermeister von Beust zu denken geben “, so Schneider weiter.

 


09.11.2005
So macht Mitglieder werben Spaß
VON FREDERIC VERRYCKEN

Mitgliederwerbung wird in Sasel, einem Distrikt (Ortsverein) der Hamburger SPD, ernst genommen. Seit Sommer vergangenen Jahres haben drei aktive Genossen eigens eine Mitglieder-AG ins Leben gerufen: Peter Alexander, Andreas Patriok und Benjamin Klooß. Das besondere an den Dreien ist, dass sie erst seit kurzem in der SPD sind. Peter Alexander, 46 Jahre alt, war schon einmal Mitglied. Von 1987 bis Anfang der 90er Jahre. „Damals fehlte mir jedoch die Zeit und das Engagement, mich aktiv einzubringen."
Also wie kommt es, dass er nicht nur im Jahr 2002 wieder eingetreten ist, sondern heute zu den Aktivsten im Distrikt Sasel gehört? „Der Beust-Schill-Senat hat mich wieder in die offenen Arme der SPD getrieben", so Alexander. „Ich wollte mit Anfang vierzig endlich was machen, mich für die SPD engagieren", so Alexander weiter. Andreas Patriok, erst seit letztem Jahr in der SPD aktiv, ist mit 38 Jahren eingetreten. „Ich hatte schon lange mit diesem Gedanken gespielt", erklärt Patriok. „Wichtig war mir, dass ich dann aber auch schnell aktiv werde." Benjamin Klooß, Jahrgang 1985, ist der jüngste der drei Initiatoren. Schon heute bekleidet er verschiedenste Positionen, vom Vorsitzenden der Jusos Sasel-Wellingsbüttel bis hin zum Beisitzer im Landesvorstand der Hamburger Jusos.

Mit neuen Projekten neue Leute gewinnen

Die SPD Sasel nimmt gleich an zwei übergeordneten Aktionen zur Mitgliedergewinnung teil: Am "Mitmach-Projekt" des Bundesvorstandes der SPD (siehe "vorwärts" 09/2005) und am landesweiten Projekt "1000 neue Mitglieder für die Hamburger SPD". Alexander und Patriok wurden im Rahmen des SPD-"Mitmach-Projekts" zu Organisationsberatern ausgebildet und "konnten das gesammelte Wissen nun in Sasel bestens einsetzen", wie Alexander erklärt. Hand in Hand mit dem Vorstand der SPD Sasel entwickelte die Mitglieder AG eine Fülle von Projekten, mit dem Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen und passive Mitglieder zu aktivieren.
"Bislang konnten wir die Mitgliederzahlen durch viele Neueintritte stabil halten. Nachdem nun viele Aktionen angelaufen sind, wollen wir aber wachsen", so Andreas Patriok.
Ein Aktionsbeispiel ist der Flyer, der im Distrikt verteilt und ausgelegt wird. Vierteljährlich soll darin über die Aktivitäten der SPD Sasel berichtet und wichtige Kontaktdaten genannt werden. Seit kurzem findet zudem ein Stammtisch im Lokal "Road House" statt, zu dem Mitglieder wie auch Nicht-Mitglieder eingeladen sind. Ziel ist, sich in einer "angenehmen Atmosphäre näher kennen zu lernen", wie Andreas Patriok meint.
Passive Genossen zu ermuntern, mitzumachen, sich einzubringen, zumindest aber in Kontakt zu bleiben, ist ein wichtiges Anliegen der Saseler Genossen. Deshalb hat der SPD-Vorstand in Sasel sich jüngst vorgenommen, alle rund 140 Mitglieder in regelmäßigen Abständen anzurufen. Auch das erste Seniorentreffen, das der Saseler AG 60plus-Sprecher Klaus Jahncke jüngst mitinitiiert hat, dient diesem Ziel.

Genossen unterstützen Bürgerinitiativen

Über die Mitglieder-AG hinaus gibt es in der Saseler SPD eine Reihe von Aktionen, um die SPD für neue Mitglieder zu öffnen. Die wohl wichtigste ist die Unterstützung zweier Bürgerinitiativen, die seit Anfang Juni existieren. Die eine richtet sich gegen die vom CDU-geführten Hamburger Senat beschlossene Verbreiterung der Stadtbahnstraße für den Autoverkehr. „Wenn der Hamburger Senat, diese uralte, bereits vorjahrzehnten als untauglich befundene Idee wirklich umsetzt, hätte das zur Folge, dass das Zentrum von Sasel, der Markt, zerschnitten wird", sagt André Schneider (32), Fraktionsvorsitzender der SPD im Ortsausschuss und stellvertretender Vorsitzender der SPD Sasel. Die andere, zeitgleich gestartete Initiative beschäftigt sich mit der Saseler Bücherhalle. Diese soll mit der Bücherhalle Poppenbüttel fusionieren. Der Standort am Marktplatz würde dann aufgegeben werden. „Das wäre ein großer Verlust für Sasel", erklärt Schneider und weiter: „Aber auch das versuchen wir aktiv zu verhindern." Die SPD ist in der Bürgerinitiative als wichtiger Unterstützer anerkannt. Außerdem arbeiten Genossinnen und Genossen aus dem Distrikt in der Bürgerinitiative mit. Gemeinsam kämpft es sich besser.
Dass Kommunalpolitik spannend sein und Engagement sich für die SPD auch auszahlen kann. ist für André Schneider als passionierten Kommunalpolitiker klar. Doch es kommt darauf an, auch Menschen, die sich sonst nicht unbedingt für Kommunalpolitik interessieren, an dieses Feld heranzurühren. Schneider hat daher angefangen, Fahrradtouren zu kommunalen Brennpunkten zu organisieren. Beim letzten Mal ging es unter anderem auch zum Streitpunkt Marktplatz. Kommunalpolitik kommt so direkt zu den Menschen.
Abgesehen von der Arbeit im Distriktvorstand und an der Spitze des Ortsausschusses betätigt sich Schneider auch im Internet. Die Saseler SPD verfügt über eine gut aufgemachte und oft aktualisierte Homepage. Mehrere Stunden pro Woche beschäftigt sich Schneider mit der Internet-Präsentation seines Distrikts. „Es macht Spaß", erklärt er, „denn ich bekomme regelmäßig gute Texte und interessante Veranstaltungshinweise von unseren Mitgliedern." Eigeninitiative als Voraussetzung für fantasievolle Aktionen und Spaß an aktiver Mitgliederwerbung, dafür ist Sasel ein gutes Beispiel.


(vorwärts Nr. 11/2005)

 

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