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Meldungen der vergangenen Monate.
13.11.2011
Ehrenmal Sasel: Gedenkveranstaltung noch ohne
neue Schale
Nach dem offenkundigen Diebstahl der bronzenen
Feuerschale des Saseler Ehrenmales musste in diesem Jahr die
Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag ohne die herkömmliche Feuerschale
auskommen – eine neue Schale konnte leider noch nicht beschafft werden. Die
Freiwillige Feuerwehr Sasel, Mitausrichter der Gedenkveranstaltung, behalf
sich mit einer provisorischen Schale.
Die Bezirksversammlung Wandsbek hatte bereits in der
Sitzung nach der parlamentarischen Sommerpause den Beschluss aus dem
Regionalausschuss Alstertal bestätigt, nach dem die Verwaltung klären
sollte, ob und wie eine neue Schale für das Ehrenmal im Saseler Park
wiederbeschafft und montiert werden kann.
Eine Antwort der Verwaltung ist nun für die nächste
Sitzung des Regionalausschusses Alstertal am 17.11.2011 eingeplant – zu spät
allerdings, um noch für die Gedenkveranstaltung in diesem Jahr etwas
erreichen zu können. „Offenbar ist da ein komplizierterer Klärungsprozess
zwischen Kulturbehörde und Bezirksamt notwendig, der eine Lösung für dieses
Jahr noch nicht möglich gemacht hat“, so der Saseler SPD-Vorsitzende und
Bezirksabgeordnete André Schneider.
Unterdessen hat die Freiwillige Feuerwehr Sasel, die als
Mitausrichter der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag für das sichere
Entfachen der ewigen Flamme zuständig ist und die Ehrenwache stellt, eine
provisorische Lösung mit einer kleineren Ersatzschale gefunden, die nach der
Gedenkveranstaltung wieder abgebaut wird.
„Mein Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, die immer
kreativ sind und schnell Lösungen finden, um die Dinge am Laufen zu
halten“, freut sich Schneider. „So konnte die Veranstaltung doch noch ohne
größere Änderungen des Ablaufes stattfinden. Für das nächste Jahr sollte
aber aber das Ehrenmal wieder von einer neuen Schale geschmückt sein – aus
Bronze muss die Schale vielleicht nicht sein, aber es handelt sich um ein
Denkmal und das muss komplett wieder hergestellt sein“, erklärt Schneider.

Traditionell
legte die SPD-Sasel neben dem Kranz am Ehrenmal auch am Gedenkstein an das
ehemalige KZ-Sasel am Feldblumenweg ein Gesteck zur Erinnerung an die Opfer
von Krieg und Gewaltherrschaft nieder.
04.09.2011
Wo ist die bronzene Feuerschale vom Saseler Ehrenmal?
Offenbar ist es schon wieder passiert: Kupferdiebe streichen seit einiger
Zeit durch die Stadt und treiben ihr kriminelles Unwesen. Nun hat es das
Ehrenmal im Saseler Park getroffen. Die bronzene Feuerschale ist nicht mehr an
Ort und Stelle, vermutlich wurde sie geraubt, eingeschmolzen und versilbert.
Aufgefallen war das Fehlen der Schale schon vor einigen Wochen. Man mutmaßte,
ob sich vielleicht jemand ihrer in pflegerischer Absicht angenommen haben könnte,
aber weder Bezirksamt noch Freiwillige Feuerwehr oder andere Institutionen aus
dem Stadtteil konnten etwas zum Verbleib der Schale sagen. Die Freiwillige
Feuerwehr hat inzwischen Anzeige erstattet, das Bezirksamt ist über den Verlust
informiert.
"Nun muss geklärt werden, ob und wie man der historischen Schale noch
habhaft werden kann, bzw. ob und wie man eine neue Schale für das Ehrenmal
bekommt und wer letztlich die Kosten dafür trägt", so der Saseler
SPD-Vorsitzende und Bezirksabgeordnete André Schneider.
Der nächste Volkstrauertag ist schon am 13. November – dann treffen sich
die Saselerinnen und Saseler am Ehrenmal, um den Opfern von Krieg und
Gewaltherrschaft zu gedenken. Die Freiwillige Feuerwehr entzündet traditionsgemäß
das Ewige Feuer in der Schale und hält die Ehrenwache. In diesem Jahr könnte
das ein wenig anders sein, sollte es bis dahin nicht gelingen, das Ehrenmal zu
komplettieren.
Unterdessen hat der Regionalausschuss Alstertal am 1. September einen Antrag
der SPD-Fraktion einstimmig angenommen, der das Bezirksamt bittet zu prüfen,
welche Kosten für eine Wiederherstellung des Ehrenmales anzusetzen sind und ob
auch anderes Material als Bronze für die Schale verwendet werden kann.
25.03.2010
Vorstandswahlen: SPD Sasel hat gewählt
Eintracht bei den Saseler Sozialdemokraten: Einstimmig wurde
die Distriktsspitze im Amt bestätigt.
André Schneider (37), seit zwei Jahren Mitglied der
Bezirksversammlung Wandsbek, wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung der
Saseler SPD in seinem Amt als Distriktsvorsitzender bestätigt. Schneider ist
seit 2006 Vorsitzender. Ebenfalls einstimmig als stellvertretender
Distriktsvorsitzender wiedergewählt wurde der Immobilienmakler Peter Alexander
(51). Die Distriktskasse führt weiterhin die Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt
(56). Als weitere Beisitzer im Vorstand wurden wiedergewählt: Eckart Albrecht,
Ben Klooß, Günter Ploß, Britta Schiller, Klaus Jahncke und Winfried Wolf.
Neue Mitglieder sind Kerstin Steden-Vagt und Kurt-Peter Schütt.
Der frisch wiedergewählte Distriktsvorsitzende André
Schneider wurde von den Saseler Sozialdemokraten zudem erneut einstimmig als
Beisitzer für den SPD-Kreisvorstand Wandsbek nominiert. Der Deputierte der Behörde
für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Joachim Seeler, wurde von der
Mitgliederversammlung als Beisitzer im SPD-Landesvorstand vorgeschlagen. Über
beide Personalvorschläge entscheiden jeweils noch die Kreis- und
Landesparteitage im Mai und Juni.
Die Mitgliederstruktur des Distriktes Sasel
ist erfreulich stabil. „Wir haben unseren Mitgliederbestand halten und sogar
entgegen des allgeinen Trends verbessern können. Verstärkung können wir
jederzeit gebrauchen und wir freuen uns über jeden, der sich aktiv poltisch vor
Ort in der SPD einbringen möchte“, erklärt André Schneider.
Die SPD Sasel hat sich in den letzten Jahren immer wieder
aktiv im Stadtteil eingebracht. Die beiden Saseler Bezirksabgeordneten Gudrun
Wendt und André Schneider haben zusammen mit der SPD-Fraktion in der
Bezirksversammlung dafür gesorgt, dass für die Neugestaltung des Saseler
Marktes notwendige Planungsmittel in Höhe von 70.000 Euro bereitgestellt
wurden. „Die Planungen müssen nun endlich gemeinsam mit den Bürgerinnen und
Bürgern vor Ort angegangen werden. Die beabsichtigte Attraktivitätssteigerung
am Markt ist wichtig für unseren Stadtteil. Die SPD Sasel wird den
Planungsprozess deshalb aktiv begleiten“, so André Schneider.
30.03.2009
Planungsmittel für den Saseler Markt!
Im letzten Jahr wurde das Evaluationsgutachten über die
Potenzial- und Entwicklungsperspektiven des Saseler Marktes vorgelegt.
Seitdem verfolgen die lokalen Akteure im Stadtteil das Ziel,
den Umplanungsprozess im engen Dialog mit der Kommunalpolitik und der Verwaltung
auf den Weg zu bringen.
Hierzu erklärt der Saseler SPD-Bezirksabgeordnete und
Vorsitzende der SPD Sasel André Schneider: "Die im Evaluationsgutachten
vorgelegten Maßnahmenvorschläge bieten zahlreiche Ansätze für eine
baulich-nachhaltige Umgestaltung des Marktplatzbereiches, die zu einer stabilen
Attraktivitätssteigerung führen werden. Es ist notwendig, nun endlich in die nächste
Phase zu treten, und den Planungsprozess zu beginnen. Hierfür müssen die
notwendigen Planungsmittel bereitgestellt werden".
Die SPD-Bezirksfraktion hat deshalb zur Sitzung der
Bezirksversammlung am 2. April einen Antrag eingebracht, der das Bezirksamt
auffordert, zügig die haushaltsmäßigen Voraussetzungen für die
Bereitstellung von Planungsmitteln für die Umgestaltung und Aufwertung des
Saseler Marktes zu schaffen, damit der Planungsprozess zeitnah begonnen werden
kann.
"Wir wollen mit einem Signal aus der Kommunalpolitik in
die nächste Sitzung des Runden Tisches Sasel am 8. April gehen. Die Bürgerinnen
und Bürger verlangen dort konkrete Aussagen zum weiteren Planungsprozess - mit
einem entsprechenden Beschluss der Bezirksversammlung wären wir einen großen
Schritt weiter", so André Schneider.
04.09.2008
Teurer Schilderwald am Saseler Markt
Eine Neue Beschilderung am Saseler Markt soll das Parkverbot
an Markttagen verdeutlichen. Der Bezirk hat rund 2.000 Euro für die neuen
Schilder ausgegeben. Eine Kleine Anfrage des Saseler SPD-Bezirksabgeordneten
André Schneider an das Bezirksamt Wandsbek hellt nun die Hintergründe auf.
Auf dem Saseler Markt wurden in den letzten Wochen mehr als
zehn neue Hinweisschilder des Bezirksamtes aufgestellt, die u. a. darauf
hinweisen, dass an Markttagen ein absolutes Halt- und Parkverbot auf der
Wochenmarktfläche angeordnet ist und dass widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge
kostenpflichtig abgeschleppt werden.
„Ich war sehr überrascht, als ich die vielen neuen
Schilder am Marktplatz sah“, so André Schneider. „Aus städtebaulicher
Sicht ist der neue Schilderwald für den Saseler Markt verheerend. Auch das
Bezirksamt antwortet auf meine Anfrage, dass eigentlich eine sparsame
Beschilderung aus städtebaulich-gestalterischer Sicht vorzuziehen sei“, so
der Saseler SPD-Bezirksabgeordnete.
Begründet wird die Notwendigkeit der neuen Beschilderung
nach einer Vereinheitlichung und Anpassung in Anlehnung an die Straßenverkehrsordnung
sowie durch geänderte Zuständigkeiten im Bezirksamt.
„Diese Veränderungen und Anpassungen kosten den
Steuerzahler mal eben rund 2.000 Euro, denn jedes Schild kostet je nach Größe
und Beschriftung sowie den erforderlichen Pfosten bis zu 180,00 Euro. Das ist
eine teure Vermehrung des Schilderwaldes. Ich persönlich halte so viele
Schilder eigentlich für übertrieben“, kritisiert Schneider.
Noch etwas kam mit der Anfrage zu Tage: Falsches Parken auf
der Marktfläche kann teuer werden: Die Abschleppkosten betragen 140,00 Euro –
allerdings werden die Fahrzeuge in die nähere Umgebung abstellt und landen
nicht im berüchtigten „Auto-Knast“.
10.04.08
Die Saseler SPD wählte den Bezirksabgeordneten André Schneider (35) erneut
zum Vorsitzenden.
André Schneider, seit zwei Jahren Vorsitzender der Saseler
SPD und seit dieser Legislaturperiode frisch gewähltes Mitglied der
Bezirksversammlung Wandsbek, wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung in
seinem Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig als stellvertretender Vorsitzender
wiedergewählt wurde der selbständige Unternehmensberater
Peter Alexander
(49). Die Distriktskasse führt nun die Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt (54).
Als weitere Beisitzer im Vorstand wurden gewählt:
der Jusogruppenvorsitzende Fabian Albrecht, Eckart Albrecht, Ben Klooß, Günter
Ploß, Britta Schiller, Klaus Jahncke, Winfried Wolf und Martin Wettering.
Die Saseler Sozialdemokraten nominierten André Schneider
als Beisitzer für den SPD-Kreisvorstand Wandsbek. Knut Fleckenstein wurde von
der Mitgliederversammlung für den SPD-Landesvorstand vorgeschlagen.
Die SPD Sasel wird gemeinsam mit den vor Ort aktiven
Vereinen und Initiativen – und nicht zuletzt im Dialog mit den Bürgerinnen
und Bürgern – die Entwicklung des Stadtteils weiter vorantreiben. „Mit
nunmehr zwei Abgeordneten in der Wandsbeker Bezirksversammlung können wir auf
der kommunalen Ebene noch mehr bewirken. Wir sind gerne Ansprechpartner bei
kommunalpolitischen Problemen und Fragen aller Art“, so André Schneider. Bürgernähe
bleibt wichtigstes Anliegen der SPD Sasel. „Wir schotten uns nicht ab. Wichtig
ist uns die konstruktive Mitarbeit beim Runden Tisch Sasel und der gute Kontakt
zu den Vereinen und Institutionen vor Ort. Wir sind nah bei den Menschen. Wir
werden auch weiterhin regelmäßig mit öffentlichen Veranstaltungen und Infoständen
vor Ort präsent sein und freuen uns über die Mitarbeit interessierter Saseler
bei uns“, erklärt Schneider.
18.11.07
Gedenken zum Volkstrauertag
Am Volkstrauertag gedachten wieder zahlreiche Vertreter von
Saseler Vereinen und Institutionen sowie Bürgerinnen und Bürger am Ehrenmal im
Saseler Park den Opfern von Krieg und Gewalt. Für die SPD Sasel legten der
Vorsitzende André Schneider und die Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt einen Kranz
am Ehrenmal nieder. Pastor Thomas Jeutner hielt die Gedenkansprache und der
Saseler Posaunenchor umrahmte die Gedenkstunde musikalisch. Traditionell legte
die SPD Sasel auch ein Gesteck am Gedenkstein für das ehemalige KZ Sasel am
Feldblumenweg nieder. "Das gemeinsame Gedenken am Volkstrauertag und der würdige
Rahmen der Feierstunde im Park dokumentiert gelebte demokratische Kultur. Es ist
wichtig, sich die Auswirkungen von Krieg und Gewalt immer wieder vor Augen zu
halten", so André Schneider und Gudrun Wendt.
25.10.07
Kommunales Forum und Runder Tisch - in Sasel bewegt sich wieder was
Die Gespräche gehen weiter: Auf Einladung der ARGE Sasel kamen
am 24. Oktober Vertreter Saseler Vereine und Institutionen zu einem
Vorbereitungsgespräch im neuen "Kommunalen Forum der ARGE Sasel"
zusammen. Thema u.a.: Der von der Bezirksversammlung Wandsbek initiierte Runde
Tisch für Sasel, der am 7. November erstmalig zusammenkommen wird, um über
aktuelle Themen im Stadtteil und über die weitere Entwicklung Sasels zusammen
mit der Kommunalpolitik und der Bezirksverwaltung zu diskutieren. Für die SPD
nahmen der SPD-Distriktsvorsitzende und Kandidat für die Bezirksversammlung,
André Schneider sowie die Saseler Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt und
Ortsausschussmitglied Ben Klooß an dem Treffen teil. "Die Mitglieder der
ARGE wollen gemeinsam versuchen, im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und
in Abstimmung mit der Kommunalpolitik und der Verwaltung Verbesserungen für
unseren Stadtteil auf den Weg zu bringen. Die SPD als Mitglied der ARGE
begleitet diese Gespräche und wird auch eigene Akzente mit einbringen", so
André Schneider.
Mit dem jüngsten Beschluss der Bezirksversammlung, eine Evaluation der Saseler
Angebote vorzunehmen, wird eine gute Grundlage für weitere Diskussionen
geschaffen. Die SPD freut sich darüber, dass dieser Beschluss im Konsens
getroffen werden konnte und ruft alle Saselerinnen und Saseler auf, sich
entsprechend zu beteiligen.
14.09.07
Michael Naumann in Sasel
SPD-Spitzenkandidat
Dr. Michael Naumann besuchte am 11. September unseren Stadtteil und informierte
sich im Sasel-Haus über die Arbeit des Stadtteilkulturzentrums und führte
Gespräche mit Vertretern von Vereinen und Institutionen. Im Anschluss machte
Michael Naumann einen Rundgang über den Saseler Markt und besuchte u.a. die
Kirchengemeinde Sasel.
Begleitet wurde Naumann vom Saseler SPD-Vorsitzenden André
Schneider, dem Bürgerschaftsspitzenkandidaten für den Wahlkreis 13, Dr.
Andreas Dressel, der SPD-Bezirksabgeordneten Gudrun Wendt sowie dem
SPD-Kreisvorsitzenden Karl Schwinke. Lesen Sie hier den Artikel aus dem
Heimat-Echo.
08.07.07
Christian Carstensen auf Sommertour in Sasel
Der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Hamburg-Nord /
Alstertal, Christian Carstensen, unternahm auch in diesem Jahr wieder seine
Sommertour durch den Wahlkreis.
Am 13. Juli besuchte Christian Carstensen Einrichtungen und
Institutionen in Sasel, so zum Beispiel den Deutschen Wetterdienst und die
Kirchengemeinde Sasel. Aber auch die Kita im Saseler Park und der
DRK-Seniorentreffpunkt standen auf dem Besuchsprogramm. Werner Lipka,
Vorsitzender des Heimatvereins Unser-Sasel e. V. präsentierte dem
Bundestagsabgeordneten sowie dem Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Andreas Dressel
und dem Saseler SPD-Vorsitzenden André Schneider die im letzten Jahr
eingeweihte Schubert-Linde-Gedenkstätte am Saseler Markt.
/images/fotos/cc130707.jpg)
André Schneider, Christian Carstensen, Andreas Dressel und
Werner Lipka (v.l.n.r.)
21.03.07
Glanzlichter der wachsenden Stadt:
In Sasel gehen die Lichter aus
In der City strahlen die Leuchttürme des CDU-Senats, doch in Sasel wird es
zunehmend dunkler: Die Bücherhalle schließt zum 31. März und auch die
Postfiliale wird endgültig nach Informationen der SPD Sasel zum 5. April 2007
dicht gemacht. Stehen nun zwei zentrale Saseler Gebäude leer?
Am 31. März ist es soweit. Dann schließt die Bücherhalle Sasel in der
Kunaustraße endgültig ihre Pforten und eine lange traditionsreiche Geschichte
des öffentlichen Bibliothekswesens im Stadtteil ist zu Ende. Nach einem
immensen Aufbegehren der Bevölkerung, eines erfolgreichen Bürgerbegeherens
sowie nach vielen Aktionen, Protestbriefen, Gesprächen und Demonstrationen der
Parteien, Vereine und Institutionen sowie nicht zuletzt der Bürgerinitiative
„Für ein lebenswertes Sasel“ zieht die Saseler Bücherhalle aus und eröffnet
am 12. April am neuen Standort im Heegbarg am AEZ die Bücherhalle Alstertal.
Kaum eine Woche nach der Bücherhallenschließung macht nun auch die Postfiliale
am Marktplatz endgültig zum 5. April dicht. Die betroffenen Mitarbeiter wurden
nach Informationen der SPD Sasel kurzfristig von der Deutschen Post AG über
diese Unternehmensentscheidung informiert. Erste Planungen sahen bereits die
Schließung der Filiale im September letzten Jahres vor. Es gelang der Post aber
nicht, einen passenden Agenturpartner zu finden, der die Postdienstleistungen
aus dem Stand hätte übernehmen können. Dies scheint nun nach monatelanger
Suche gelungen zu sein.
Die Deutsche Post AG bestätigte inzwischen die Aufgabe der Filiale, kündigte
aber gleichzeitig die Öffnung einer Postagentur in der ehemaligen Filiale am
Saseler Markt an. Es sei ein Agenturpartner gefunden worden, der bereits Partner
der Post ist und in den Räumlichkeiten am Saseler Markt neben seinem Hauptgeschäft
auch Post- und Bankdienstleistungen anbieten werde. "Für Sasel ändere
sich nichts, was das Angebot an Postdienstleistungen angeht", so die
regionale Politikbeauftragte der Deutschen Post AG, Anja Renziehausen, auf
Anfrage der SPD Sasel.
„Die Schließung der Bücherhalle und die Aufgabe der Postfiliale macht
Betroffen. Es ist sehr zu begrüßen, dass Postdienstleistungen aber auch
weiterhin in Sasel angeboten werden. Es ist wichtig, dass der für Sasel
typische Branchenmix erhalten bleibt, sonst leidet die Attraktivität unseres
Nahversorgungszentrums“, so der Saseler SPD-Vorsitzende und
Fraktionsvorsitzende im Ortsausschuss Alstertal
André Schneider
.
Beschluss des SPD Distriktsvorstandes Sasel
09.03.07
Der Distriktsvorstand Sasel begrüßt nach den für die Hamburger SPD sehr
schwierigen Tagen und Wochen die nun einstimmigen Empfehlungen der
Findungskommission für die Spitzenkandidatur um das Bürgermeisteramt und den
Landesvorsitz.
Mit Michael Naumann ist ein erfahrener und kompetenter Politiker mit hoher
Reputation gefunden worden, der in den Auseinandersetzungen der letzten Wochen
nicht zwischen die Fronten geraten ist. Wir danken ihm für seine Bereitschaft für
die Hamburger SPD anzutreten.
Wir danken Ingo Egloff für seine Bereitschaft zur Übernahme des Amtes des
Landesvorsitzenden. Beiden – Michael Naumann
und Ingo Egloff – sichern wir unsere Solidarität
und Unterstützung zu.
Wir verurteilen den Diebstahl von Stimmzetteln aus dem Kurt-Schumacher-Haus
und sind entsetzt über die skrupellose Beeinflussung eines Mitgliedervotums und
den daraus entstandenen Folgen. Der daraufhin erfolgte geschlossene Rücktritt
des gesamten Landesvorstandes war die richtige Konsequenz und die notwendige Übernahme
der politischen Verantwortung in dieser schwierigen Ausnahmesituation.
Der Distriktsvorstand Sasel erwartet einen Bericht des Kreisvorsitzenden zur
Lage der Partei sowie zur zukünftigen Zusammenarbeit im Landesvorstand zur
Kreisdelegiertenversammlung und empfiehlt dem Kreisvorstand Wandsbek und der
Kreisdelegiertenversammlung die uneingeschränkte Unterstützung von Michael
Naumann und Ingo Egloff.
04.01.2007
Senat verkauft historisches Saseler Bücherhallengebäude
Der Senat hat der Bürgerschaft mitgeteilt, dass im Rahmen der Veräußerung des
dritten Portfolios von Büro- und Gewerbeimmobilien der Freien und Hansestadt
Hamburg und städtischer Gesellschaften im Rahmen des Projektes
Immobilienmobilisierung (PRIMO) nun auch das Gebäude Kunaustraße 4 (Bücherhalle
Sasel) an eine Immobilienfondgesellschaft verkauft worden ist.
Die SPD Sasel hatte im Vorwege gefordert, bei den
Verkaufsverhandlungen Nutzungsauflagen für das denkmalwürdige ehemalige
Saseler Schulgebäude im Kaufvertrag vorzusehen. Ein entsprechender Antrag der
SPD im Ortsausschuss Alstertal wurde von der dortigen CDU-Mehrheit abgelehnt.
Die Bezirksversammlung Wandsbek beschloss dann den erneut eingebrachten
SPD-Antrag.
Der Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider: „Zuerst
wird entschieden, die Bücherhalle dichtzumachen, dann wird die Immobilie
verscherbelt und es bleibt unklar, wie das Gebäude zukünftig genutzt wird,
wenn die Bücherhalle ausgezogen ist“, ärgert sich Schneider, der auch
SPD-Fraktionsvorsitzender im Ortsausschuss Alstertal ist.
Für die SPD ist der Verkauf eine kurzsichtige Strategie,
denn die Stadt gibt ohne Not die Möglichkeit auf, aktiv in die
Stadtteilentwicklung durch geeignete Auswahl von Mietern und wünschenswerten
Angeboten eingreifen zu können.
„Die Bürgerinnen und Bürger haben über die Politik
keinen Einfluss mehr darauf, ob das Gebäude für soziale, kulturelle oder
gastronomische Zwecke genutzt werden kann und damit öffentlich zugänglich
bleibt. Eine Steuerung entfällt. Nach Auskunft der Finanzbehörde auf den
Beschluss der Bezirksversammlung sollen alle Objekte des veräußerten
Immobilienpakets zumindest in den nächsten zehn Jahren nicht als Spielhalle
oder Sexshop genutzt werden können – ein schwacher Trost“, so André
Schneider.
16.11.2006
Kein Scherz: Plötzlich entdeckt die CDU Sasel
Debattenantrag der Christdemokraten in der
Bezirksversammlung Wandsbek sorgt für Verwunderung im Stadtteil
Plötzlich fordert die CDU einen „Runden Tisch“, um Probleme wie Bücherhallen-
und Schulschließungen sowie fehlende Einrichtungen für Jugendliche zu
diskutieren. Die CDU stellt in einem Debattenantrag für die Bezirksversammlung
u .a. fest: „Ohne das Engagement der Saseler selbst wird es keine zukunftsfähige
Lösung geben. Ziel muss es sein, Saseler dafür zu gewinnen, bei der Gestaltung
der Zukunft selbst mitzuarbeiten“.
Fast scheint es, dass es der CDU bisher nicht aufgefallen ist, dass in den
letzten zwei Jahren sehr viele Saseler aktiv geworden sind, wenn es darum ging
sich gegen den Ausbau der Stadtbahnstraße zu stellen oder gegen die Schließung
der Bücherhalle auf die Straße zu gehen. Da ging es bereits um die Gestaltung
der Zukunft. Die Saseler Vereine und Institutionen zogen gegen die CDU-Politik
an einem Strang und hätten sich bereits damals mehr Aufmerksamkeit der
CDU-Politiker gewünscht. Zwei erfolgreiche Bürgerbegehren haben gezeigt, dass
die Zukunftsvorstellungen der Saseler auf dem Tisch liegen: Sasel soll
lebenswert und die gewachsene Infrastruktur soll erhalten bleiben.
Die SPD Sasel unterstützt die Forderung nach einem Runden Tisch für Sasel.
„Es muss aber klar sein, dass so ein runder Tisch nicht ferngesteuert aus dem
Bezirksamt und unter steuerndem Einfluss der CDU-Mehrheitsfraktion auf die Beine
gestellt wird. Es darf kein pseudodemokratisches Gebilde entstehen, das die
bereits vielfach geäußerten Saseler Interessen nicht berücksichtigt“,
kommentieren die Saseler SPD-Bezirksabgeordnete Gudrun Wendt und der Saseler
SPD-Vorsitzende André Schneider den CDU-Antrag. "Der Antrag riecht stark
nach Wahlkampfgetöse und schlechtem Gewissen. Die CDU will erkennbar die offene
Flanke ihrer misslungenen Stadtteilpolitik schließen" so die beiden
SPD-Kommunalpolitiker.
Die SPD Sasel fordert daher, dass neben Vertretern aus dem
Bezirksamt und der Bezirksversammlung vor allem Vertreter der in der Arge Sasel
zusammengeschlossenen Vereine und Institutionen sowie der Parteien vertreten
sein müssen. „So ein Runder Tisch muss alle Gruppierungen berücksichtigen
und darf niemanden ausschließen. Ansonsten macht so ein Gremium keinen Sinn“,
erklären Wendt und Schneider.
04.11.2006
Kreisdelegiertenversammlung der SPD Wandsbek beschließt einstimmig einen
Antrag der SPD Sasel gegen weitere Schließungen von Bücherhallen in den
Stadtteilen
Die
Kreisdelegiertenversammlung der SPD Wandsbek hat heute einstimmig einen Antrag
der SPD Sasel beschlossen, der sich für den Erhalt der Bücherhallen in den
Stadtteilen einsetzt und sich an den SPD-Landesparteitag richtet. Der
Antragstext lautet wie folgt:
"Die SPD Hamburg spricht sich für eine Verbesserung der
Finanzausstattung der Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen (HÖB) aus.
Die Stiftung muss durch die Zuwendungen von Seiten der Stadt aus dem Kulturetat
so unterstützt werden, dass weitere Schließungen von Stadtteilbibliotheken
alleine aus Kostengründen vermieden werden. Die SPD Bürgerschaftsfraktion soll
sich bei aktuellen und zukünftigen Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass
statt weiterer Zuwendungskürzungen eine auskömmliche Finanzausstattung der
Stiftung Hamburger Öffentliche Bücherhallen gewährleistet bleibt.
Begründung:
Trotz guter Nutzungen, erkennbar durch gleich bleibend hohe oder gar steigende
Ausleihzahlen, musste die Stiftung aus Gründen der Konsolidierung in vielen
Hamburger Stadtteilen ihre Bücherhallen schließen oder Standorte
zusammenlegen.
Den Bücherhallen in den Stadtteilen kommt eine wichtige Aufgabe in
soziokulturellen und bildungspolitischen Zusammenhängen zu, sie haben eine
entscheidende Funktion als Ort des kulturellen und sozialen Austausches. Die Bücherhallen
sind die ersten Anlaufpunkte für eine kostengünstige und stets aktuelle
Versorgung der Bevölkerung mit Literatur, Sachbüchern und sonstigen Medien.
Die Bücherhallen sind in den jeweiligen Stadtteilen mit den Trägern aus der
Kultur-, Jugend- und Seniorenarbeit vernetzt und tragen somit zu einer sozialen
Festigung vor Ort bei. Dies gilt nicht nur in den sozial benachteiligten
Stadtteilen, wo die HÖB oftmals der einzige kulturelle Anlaufpunkt ist. Auch in
den sog. bessergestellten Stadtteilen leisten die Zweigstellen der HÖB einen
wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Menschen, zur Möglichkeit sich
auszutauschen und am literarischen Leben teilzuhaben. Dies gilt insbesondere für
sozial schwächer gestellte und aufgrund von Alter oder Behinderung in ihrer
Mobilität eingeschränkte Bürger. Es muss erklärter Wille der Stadt, der Bürgerinnen
und Bürger sein, dass diese einmalige Kultureinrichtung einer besonderen Förderung
bedarf.
Die Hamburger SPD erkennt mit ihrer Forderung nach einer auskömmlichen
Finanzausstattung der HÖB den Willen der Stiftung an, durch gutes Management
und der Leistungs- und Opferbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
gelungener Standortwahl für die Zentralbibliothek am Hühnerposten sowie einer
hervorragenden Medienausstattung für die Stadtteile zu einer stetigen Qualitätssteigerung
des HÖB-Angebotes sowie zur Konsolidierung des Hamburgischen Haushaltes
beigetragen zu haben. Weitere Schließungen von Bücherhallen in den Stadtteilen
oder Zusammenlegungen an Standorten, die Nutzerinnen und Nutzer räumlich und
sozial ausschließen, sollen aber nicht mehr vorgenommen werden.
Ziel einer verantwortungsvollen Politik muss daher auch vor dem Hintergrund der
erkannten Probleme im Bildungsbereich sein, dass die HÖB durch auskömmliche
Finanzierung nicht mehr zu Standortschließungen und –Zusammenlegungen
gezwungen wird."
27.06.2006
Bücherhalle Sasel:
CDU-Abgeordneter offenbar ahnungslos?!
Die Frage eines Saseler Bürgers auf der Homepage „www.abgeordnetenwatch.de“
fördert die erstaunliche Unwissenheit des CDU-Abgeordneten Marino Freistedt aus
dem Alstertal zu Tage.
Das Internetportal abgeordnetenwatch.de vom Verein Mehr Demokratie e. V. bietet
jedem Hamburger Bürger die Möglichkeit, die Abgeordneten aus Bürgerschaft und
Bezirksversammlung zu politischen Themen zu befragen. Diese Möglichkeit machte
sich auch Andreas S. zu Nutze und fragte den CDU-Abgeordneten Marino Freistedt
als Wahlkreisabgeordneten für das Alstertal und die Walddörfer nach seiner
Meinung zur Schließung der Bücherhalle Sasel. Die Antwort ist trotz ihrer
Schlichtheit entlarvend, findet die SPD Sasel.
So stellt der Abgeordnete, nach Selbstauskunft Pädagoge, überraschend fest,
dass die räumliche Ausstattung der Bücherhalle nicht mehr den Anforderungen
einer modernen Bücherhalle entspräche und unbedingt über IT-Ausstattung verfügen
solle.
„Der CDU-Abgeordnete Freistedt weiß offenbar nicht, wovon er redet und ist
vollkommen ahnungslos über die Situation der Bücherhalle Sasel. Herr Freistedt
war wohl noch nie selbst in der Bücherhalle, sonst würde er wissen, dass die Räumlichkeiten
der Bücherhalle vollkommen in Ordnung sind sowie über eine moderne
IT-Ausstattung verfügen“, wundert sich André Schneider, Vorsitzender der SPD
Sasel.
Des Weiteren spricht Herr Freistedt in seiner Antwort von einem Neubau einer
Bücherhalle am Alstertal-Einkaufs-Zentrum. „Von einem Neubau ist uns nichts
bekannt“, so André Schneider, der auch Fraktionsvorsitzender seiner Partei im
Ortsausschuss Alstertal ist. „Die neue Bücherhalle am AEZ zieht in ein
bereits seit längerem bestehendes Büro- und Geschäftsgebäude am Rande des
Parkplatzes Ost. Baulich wird das ganze nur durch ein neues Café aufgewertet,
das gegenüber dem neuen AEZ-Haupteingang vor der Parkpalette gebaut wird“.
Der CDU-Abgeordnete versteigt sich sogar zu der Behauptung, die Bücherhalle
Sasel müsse kostenträchtig renoviert werden. „Keiner weiß, wo er diese
Behauptung her hat, denn zutreffend ist sie nicht. Die Räumlichkeiten in Sasel
sind noch vollkommen in Ordnung, auch das hätte Herr Freistedt wissen können,
wenn er sich die Mühe gemacht hätte, die Bücherhalle selbst in Augenschein zu
nehmen“, kritisiert Schneider.
„Es stimmt schon nachdenklich, wenn Abgeordnete wie Herr Freistedt, die
sich als Wahlkreisabgeordnete empfinden und offenkundig nur mit Halbwissen
ausgerüstet sind, über die Zukunft der für Sasel so wichtigen Bücherhalle
entscheiden dürfen“, so Schneider weiter.
25.06.2006
Was passiert mit der Bücherhalle Sasel?
SPD fragt nach Eigentümern und beabsichtigter Nutzung
Nach dem Beschluss der Zusammenlegung der beiden Bücherhallenstandorte Sasel
und Poppenbüttel an einem gemeinsamen Standort am AEZ wird in der Saseler Bevölkerung
darüber gerätselt, welche neue Nutzung des alten, vom Denkmalschutzamt als
denkmalwürdig eingestuften ehemaligen Schulgebäude in der Kunaustraße
vorgesehen ist. Der Senat kündigte unlängst an, durch den Verkauf
städtischer Immobilien den Haushalt der Stadt zu konsolidieren. Auf der
Immobilienangebotsliste stand bisher auch das alte Saseler Schulgebäude in der
Kunaustraße. Die SPD-Ortsausschussfraktion Alstertal hat nun eine Schriftliche
Anfrage an die Verwaltung zur Zukunft des Gebäudes gestellt.
„Die ältesten Gebäudeteile stammen aus dem Jahr 1893, ergänzt durch
Anbauten aus den Jahren 1922 und 1927. Der Gebäudekomplex wurde bisher
verwaltet durch die städtische Sprinkenhof AG. Keiner weiß genau, was nach dem
Auszug der Bücherhalle mit dem für Sasel prägenden Gebäude passieren
soll“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende André Schneider.
Die SPD-Fraktion spricht sich für den Erhalt des Gebäudes aus. „Das Gebäude
hat Geschichte und darf daher nicht sang und klanglos verschwinden. Viel wird
davon abhängen, wer neuer Eigentümer des denkmalwürdigen Gebäudekomplexes
ist und welche Nutzungen dieser Eigentümer für die einzelnen Räumlichkeiten
vorgesehen hat. Sollte im schlimmsten Fall ein charakterverändernder Umbau oder
gar der Abriss geplant sein, so muss das Denkmalschutzamt umgehend ein
Unterschutzstellungsverfahren einleiten und das Gebäude unter Denkmalschutz
stellen“, erklärt André Schneider.
Aus Sicht der SPD-Fraktion wäre auch weiterhin eine öffentliche Nutzung der
bisherigen Bücherhallenräume wünschenswert. „Das alte Schulgebäude bietet
hervorragende räumliche Nutzungsmöglichkeiten. Eine Mischnutzung des Gebäudekomplexes
wie bisher wäre von Vorteil. Hier könnte quasi ein zweites
Stadtteilkulturzentrum entstehen. Auch ein gastronomisches Angebot oder
Dienstleistungen sozialer Einrichtungen sind dort ohne weiteres möglich. Sie würden
den Ortskern weiter beleben. Am liebsten wäre es uns, wenn die Bücherhalle gar
nicht ausziehen müsste“, so Schneider weiter.
26.04.2006
Entsetzen in Sasel: Postfiliale soll Ende des Jahres schließen
Im "Hamburger Abendblatt" vom 25. April wurde unter der Überschrift
"Vier Postfilialen dicht" berichtet, dass die Deutsche Post AG
beabsichtigt, bis zum Ende diesen Jahres u.a. auch die Postfiliale am Saseler
Markt schließen zu wollen. Begründung: Zuwenig Kunden. Als Ersatz für die
Post sollen Einzelhändler vor Ort gefunden werden, welche die Dienstleistungen
der Post als Agenturpartner übernehmen sollen.
Die Absichten der Deutschen Post AG stoßen bei der SPD Sasel auf Ablehnung:
"Das ist ein neuerlicher Schlag für uns Saseler. Neben dem nicht gewollten
Ausbau der Stadtbahnstraße, dem Weggang der Bücherhalle sollen wir nun auch
noch unsere Post am Saseler Markt verlieren", äußert sich entsetzt der
Saseler SPD-Vorsitzende André Schneider.
Die Postfiliale am Saseler Markt ist aus Sicht der Sozialdemokraten überaus
gut frequentiert. Die Ausrede der Deutschen Post AG, die Schließungsabsichten
fußten auf zu niedrigen Kundenströmen, lassen sie nicht gelten: "Hier
soll offensichtlich zu Lasten der Saseler Bevölkerung das ehemalige
Staatsunternehmen Deutsche Post unter allen Umständen börsenfähig gemacht
werden. Es kann doch nicht angehen, dass im schlimmsten Falle, falls sich kein
Einzelhändler in Sasel bereit erklären sollte eine Postagentur zu eröffnen,
die Menschen ganz nach Poppenbüttel zur Post geschickt werden", kritisiert
Schneider.
Die SPD Sasel fordert, dass die bisherigen Postdienstleistungen im vollen
Umfange vorgehalten bleiben. "Gerade ältere Menschen sind darauf
angewiesen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Postdienstleistungen vor
Ort in Sasel bleiben!", so Schneider weiter.
Die Schließungsabsichten stießen bereits im Ortsausschuss Alstertal auf
Ablehnung bei allen Fraktionen. Die regionale Politikbeauftragte der Deutschen
Post AG wird zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Allgemeine
Angelegenheiten eingeladen, um über den aktuellen Sachstand zu informieren.
16.03.2006
Stadtbahnstraße: Die Bäume sind gefällt!
Was seit einigen Wochen befürchtet wurde, traf heute ein: Die Bäume an der
Stadtbahnstraße wurden gefällt. Damit ist der Baubeginn für die zusätzliche
Spur eingeleitet, gegen den sich die Saseler Bevölkerung mit Hilfe eines
erfolgreichen Bürgerbegehrens wehren wollte. Dazu der Saseler SPD-Vorsitzende
André Schneider: "Es ist ein Skandal, dass sich Senat, Senator und die Behörde
für Stadtentwicklung und Umwelt gegen den erklärten Willen der Saseler Bevölkerung
mit der Fällung der Bäume Tatsachen geschaffen haben. Der Ausbau der
Stadtbahnstraße soll offenbar konsequent durchgezogen werden. Diese Politik
nach Gutsherrenart wird dem Senat nicht gut bekommen".
04.02.2006
SPD Sasel begrüßt Beschlüsse der Bezirksversammlung Wandsbek
Bezirksversammlung Wandsbek schließt sich den Saseler Bürgerbegehren gegen den
Ausbau der Stadtbahnstraße und für den Erhalt der Bücherhalle Sasel an.
Saseler Sozialdemokraten fordern klares Bekenntnis des Senats gegen den Ausbau
des Ring 3 und der Stadtbahnstraße in Sasel.
Die Bezirksversammlung Wandsbek sich hat den beiden erfolgreichen Bürgerbegehren
gegen den Ausbau der Stadtbahnstraße einstimmig und gegen die Schließung der Bücherhalle
Sasel einstimmig bei Enthaltung der CDU-Fraktion angeschlossen.
Die SPD Sasel begrüßt die Beschlüsse der
Bezirksversammlung und dankt der Bürgerinitiative „Für ein lebenswertes
Sasel“ für ihren erfolgreichen Einsatz. Der Saseler SPD-Vorsitzende André
Schneider: „Die beiden erfolgreichen Bürgerbegehren mit über 18.000
Unterschriften zeigen deutlich, dass die Menschen die familienfeindliche Politik
des CDU-Senats ablehnen. Die SPD steht an der Seite der Menschen in Sasel und
fordert seit langem die Pläne für einen Ausbau des Ring 3 in Sasel und somit
auch den Ausbau der Stadtbahnstraße ad acta zu legen und die Schließung der Bücherhalle
Sasel zurückzunehmen. Wir werden die Bürgerinitiative weiterhin unterstützen
und kämpfen weiter. Das ist unser Beitrag für eine menschliche Metropole“.
Die SPD Sasel sieht nun den Senat und die verantwortlichen Senatoren sowie den
Ersten Bürgermeister am Zuge. „Ein Senator kann viel versprechen, gemessen
wird er an seinen Taten. Daher fordern wir Senator Dr. Freytag auf, die Ausbaupläne
für die Stadtbahnstraße zurückzunehmen. Die Kultursenatorin Frau von Welck
fordern wir auf, von den Zusammenlegungsplänen der Bücherhallen Sasel und
Poppenbüttel am Alstertal Einkaufszentrum Abstand zu nehmen und die Wünsche
der Saseler Bevölkerung zu berücksichtigen und die Bücherhalle vor Ort in
Sasel zu belassen. 18.000 Unterschriften sind auch Wählerstimmen, das sollte Bürgermeister
von Beust zu denken geben “, so Schneider weiter.
09.11.2005
So macht Mitglieder werben Spaß
VON FREDERIC VERRYCKEN
Mitgliederwerbung wird in Sasel, einem Distrikt (Ortsverein) der Hamburger SPD,
ernst genommen. Seit Sommer vergangenen Jahres haben drei aktive Genossen eigens
eine Mitglieder-AG ins Leben gerufen: Peter Alexander, Andreas Patriok und
Benjamin Klooß. Das besondere an den Dreien ist, dass sie erst seit kurzem in
der SPD sind. Peter Alexander, 46 Jahre alt, war schon einmal Mitglied. Von 1987
bis Anfang der 90er Jahre. „Damals fehlte mir jedoch die Zeit und das
Engagement, mich aktiv einzubringen."
Also wie kommt es, dass er nicht nur im Jahr 2002 wieder eingetreten ist,
sondern heute zu den Aktivsten im Distrikt Sasel gehört? „Der
Beust-Schill-Senat hat mich wieder in die offenen Arme der SPD getrieben",
so Alexander. „Ich wollte mit Anfang vierzig endlich was machen, mich für die
SPD engagieren", so Alexander weiter. Andreas Patriok, erst seit letztem
Jahr in der SPD aktiv, ist mit 38 Jahren eingetreten. „Ich hatte schon lange
mit diesem Gedanken gespielt", erklärt Patriok. „Wichtig war mir, dass
ich dann aber auch schnell aktiv werde." Benjamin Klooß, Jahrgang 1985,
ist der jüngste der drei Initiatoren. Schon heute bekleidet er verschiedenste
Positionen, vom Vorsitzenden der Jusos Sasel-Wellingsbüttel bis hin zum
Beisitzer im Landesvorstand der Hamburger Jusos.
Mit neuen Projekten neue Leute gewinnen
Die SPD Sasel nimmt gleich an zwei übergeordneten
Aktionen zur Mitgliedergewinnung teil: Am "Mitmach-Projekt" des
Bundesvorstandes der SPD (siehe "vorwärts" 09/2005) und am
landesweiten Projekt "1000 neue Mitglieder für die Hamburger SPD".
Alexander und Patriok wurden im Rahmen des SPD-"Mitmach-Projekts" zu
Organisationsberatern ausgebildet und "konnten das gesammelte Wissen nun in
Sasel bestens einsetzen", wie Alexander erklärt. Hand in Hand mit dem
Vorstand der SPD Sasel entwickelte die Mitglieder AG eine Fülle von Projekten,
mit dem Ziel, neue Mitglieder zu gewinnen und passive Mitglieder zu aktivieren.
"Bislang konnten wir die Mitgliederzahlen durch viele Neueintritte stabil
halten. Nachdem nun viele Aktionen angelaufen sind, wollen wir aber
wachsen", so Andreas Patriok.
Ein Aktionsbeispiel ist der Flyer, der im Distrikt verteilt und ausgelegt wird.
Vierteljährlich soll darin über die Aktivitäten der SPD Sasel berichtet und
wichtige Kontaktdaten genannt werden. Seit kurzem findet zudem ein Stammtisch im
Lokal "Road House" statt, zu dem Mitglieder wie auch Nicht-Mitglieder
eingeladen sind. Ziel ist, sich in einer "angenehmen Atmosphäre näher
kennen zu lernen", wie Andreas Patriok meint.
Passive Genossen zu ermuntern, mitzumachen, sich einzubringen, zumindest aber in
Kontakt zu bleiben, ist ein wichtiges Anliegen der Saseler Genossen. Deshalb hat
der SPD-Vorstand in Sasel sich jüngst vorgenommen, alle rund 140 Mitglieder in
regelmäßigen Abständen anzurufen. Auch das erste Seniorentreffen, das der
Saseler AG 60plus-Sprecher Klaus Jahncke jüngst mitinitiiert hat, dient diesem
Ziel.
Genossen unterstützen Bürgerinitiativen
Über die Mitglieder-AG hinaus gibt es in der Saseler SPD eine Reihe von
Aktionen, um die SPD für neue Mitglieder zu öffnen. Die wohl wichtigste ist
die Unterstützung zweier Bürgerinitiativen, die seit Anfang Juni existieren.
Die eine richtet sich gegen die vom CDU-geführten Hamburger Senat beschlossene
Verbreiterung der Stadtbahnstraße für den Autoverkehr. „Wenn der Hamburger
Senat, diese uralte, bereits vorjahrzehnten als untauglich befundene Idee
wirklich umsetzt, hätte das zur Folge, dass das Zentrum von Sasel, der Markt,
zerschnitten wird", sagt André Schneider (32), Fraktionsvorsitzender der
SPD im Ortsausschuss und stellvertretender Vorsitzender der SPD Sasel. Die
andere, zeitgleich gestartete Initiative beschäftigt sich mit der Saseler Bücherhalle.
Diese soll mit der Bücherhalle Poppenbüttel fusionieren. Der Standort am
Marktplatz würde dann aufgegeben werden. „Das wäre ein großer Verlust für
Sasel", erklärt Schneider und weiter: „Aber auch das versuchen wir aktiv
zu verhindern." Die SPD ist in der Bürgerinitiative als wichtiger Unterstützer
anerkannt. Außerdem arbeiten Genossinnen und Genossen aus dem Distrikt in der Bürgerinitiative
mit. Gemeinsam kämpft es sich besser.
Dass Kommunalpolitik spannend sein und Engagement sich für die SPD auch
auszahlen kann. ist für André Schneider als passionierten Kommunalpolitiker
klar. Doch es kommt darauf an, auch Menschen, die sich sonst nicht unbedingt für
Kommunalpolitik interessieren, an dieses Feld heranzurühren. Schneider hat
daher angefangen, Fahrradtouren zu kommunalen Brennpunkten zu organisieren. Beim
letzten Mal ging es unter anderem auch zum Streitpunkt Marktplatz.
Kommunalpolitik kommt so direkt zu den Menschen.
Abgesehen von der Arbeit im Distriktvorstand und an der Spitze des
Ortsausschusses betätigt sich Schneider auch im Internet. Die Saseler SPD verfügt
über eine gut aufgemachte und oft aktualisierte Homepage. Mehrere Stunden pro
Woche beschäftigt sich Schneider mit der Internet-Präsentation seines
Distrikts. „Es macht Spaß", erklärt er, „denn ich bekomme regelmäßig
gute Texte und interessante Veranstaltungshinweise von unseren
Mitgliedern." Eigeninitiative als Voraussetzung für fantasievolle Aktionen
und Spaß an aktiver Mitgliederwerbung, dafür ist Sasel ein gutes Beispiel.
(vorwärts Nr. 11/2005)